Führungswechsel Frank Brecht hat die Glinicke-Gruppe verlassen

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Nach eineinhalb Jahren bei der Kasseler Glinicke-Gruppe sucht Geschäftsführer Frank Brecht eine neue Herausforderung. Für das Unternehmen leitete er alle Vertriebsaktivitäten, seine Nachfolge scheint noch offen.

Frank Brecht, bislang Geschäftsführer Sales der Glinicke-Gruppe, hat das Kasseler Unternehmen verlassen.(Bild:  Glinicke)
Frank Brecht, bislang Geschäftsführer Sales der Glinicke-Gruppe, hat das Kasseler Unternehmen verlassen.
(Bild: Glinicke)

Frank Brecht, seit Oktober 2023 einer der Geschäftsführer der familiengeführten Kasseler Autohausgruppe Glinicke, hat das Unternehmen zum 31. Januar verlassen. Wie der große Autohändler in einer Pressemitteilung erklärte, gehe Brecht „im besten beiderseitigen Einvernehmen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen“. Über seine konkreten Pläne wurde zunächst nichts bekannt, einen Nachfolger hat Glinicke noch nicht benannt.

Brecht hatte seine Karriere im Automobilhandel 1995 als Audi-Verkäufer begonnen und stieg dann in der Hahn-Gruppe aus Fellbach bei Stuttgart zum Geschäftsführer auf. Zusammen mit Gesellschafter Steffen Hahn führte er die Autohausgruppe über mehrere Jahre, bis er nach Kassel wechselte. Beide Aushausgruppen sind in der Volkswagen-Konzernwelt verankert, wobei Glinicke weitere Standbeine mit Marken anderer Automobilkonzerne hat.

Mit der Verpflichtung von Frank Brecht hatte Glinicke bewusst seine Geschäftsführung erweitert, „um notwendige Managementkapazitäten für weiteres Wachstum der Automobilhandelsgruppe aufzubauen“. Im Juli des vergangenen Jahres trat dann eine neue Führungsstruktur der Gruppe in Kraft. Seither war Brecht als Geschäftsführer Sales tätig und verantwortete in dieser Funktion den Gesamtvertrieb des Händlers. Im Oktober 2024 nahm er im Gespräch mit »kfz-betrieb« noch ausführlich Stellung zu den Wachstumsplänen der Autohausgruppe.

„Ich bedauere das Ausscheiden von Frank Brecht und danke ihm herzlich für seinen engagierten Einsatz und seine wertvolle Arbeit für die Glinicke Automobilgruppe“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Florian Glinicke laut einer Pressemitteilung. Brecht selbst blickt auf seine Zeit in Kassel positiv zurück. Sie sei „eine wertvolle und prägende Erfahrung“ gewesen, getragen von konstruktiver Zusammenarbeit und erfolgreichen Projekten.

Im Oktober 2024 war bekannt geworden, dass die Glinicke-Gruppe zum Jahreswechsel das Autohaus Deisenroth mit sieben Standorten übernimmt und damit sein Marktgebiet nach Osthessen ausdehnt. Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Januar kam zudem das Seat- und Cupra-Autohaus Schneider Automobile aus dem nordrhein-westfälischen Lübbecke zur Gruppe.

Über die Glinicke-Gruppe

Das im Jahr 1930 gegründete Unternehmen vertreibt in Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen die Marken Volkswagen, Audi, Porsche, Skoda, Seat, Cupra, Jaguar, Land Rover, Hyundai, Peugeot, Citroën, MG und BYD. Mit künftig 34 Standorten und fast 2.200 Mitarbeitern ist die Glinicke eine der größten Autohandelsgruppen in Deutschland. Im vergangenen Jahr setzte sie 1,08 Milliarden Euro um und verkaufte 29.600 Neu- und Gebrauchtwagen.

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