Frauen-Power verstärkt Kfz-Innung Berlin
Neues Vorstandsmitglied der Kfz-Innung Berlin: Katrin Riehl rückt in das Gremium auf. Herausforderungen gibt es in den nächsten Jahren einige.
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Der Vorstand der Kfz-Innung Berlin hat Verstärkung erhalten: Auf der Jahresversammlung haben die Mitglieder Katrin Riehl, Inhaberin des zweitgrößten Toyota-Autohauses in Berlin, einstimmig in das Gremium gewählt. Als Kassenprüferin hat sie in den vergangenen Jahren bereits am Innungsgeschehen mitgewirkt, nun weitet sie ihr Engagement aus.
Neben der Wahl standen weitere Themen auf der Agenda. In seinem Beitrag zum Thema „Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Geduldeten“ erläuterte Sylvio Kelm von der Agentur für Arbeit Berlin Süd, welche Fördermöglichkeiten durch die Arbeitsagentur und das Jobcenter bestehen, wenn ein Betrieb einen Flüchtling beschäftigen will.
Dabei konnte Obermeister Thomas Lundt auch aus der Praxis berichten – er will die Mitglieder für das Thema, das mit gesellschaftlichen Herausforderungen verbunden ist, sensibilisieren. Er selbst hat bereits zwei Flüchtlinge in seinem Betrieb angestellt, die sein Team als motivierte Mitarbeiter unterstützen. „Ein entscheidender Aspekt für die Einstellung der Flüchtlinge und ihre erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt ist allerdings neben den vorhandenen formellen Voraussetzungen das Erlernen der deutschen Sprache“, sagte der Obermeister.
Auf der Agenda standen zudem die neuen Anforderungen an die Prüftechnik bei der Scheinwerfer- und Bremsenprüfung. Mario Schwarz, Niederlassungsleiter der Dekra Automobil Berlin, informierte ausführlich über die Systeme zur Überprüfung der Scheinwerfereinstellung. Da nur über das Zusammenwirken aller Elemente eine verlässliche Überprüfung der Scheinwerfereinstellungen möglich ist, wurden in der Richtlinie selbst und den weiterführenden Vorschriften Anforderungen an diese Prüfsysteme festgelegt. Alle im Verkehr befindlichen Bremsenprüfstände müssen gemäß der Richtlinie bis spätestens Anfang Januar 2020 diese Anforderungen erfüllen – nur dann kann man sie weiterhin für die HU einsetzen.
Zudem verabschiedete die Kfz-Innung Berlin ein langjähriges Mitglied des Gesellenprüfungsausschusses: Kurt Otersen. Seit 1989 war er Gesellenprüfer und hat sich für die Ausbildung im Kraftfahrzeuggewerbe eingesetzt. Lundt dankte für das langjährige Engagement und lobte den Einsatz: „Mit der fachmännischen Unterstützung junger Menschen hat Kurt Otersen den Grundstein für den Erfolg der nächsten Generationen im Kraftfahrzeuggewerbe gelegt.“
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