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Free Now baut um und streicht Jobs

Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Free Now hat ein Kostenproblem. Deshalb startet der Fahrdienst inmitten der Corona-Krise einen Unternehmensumbau, der auch Stellenstreichungen mit sich bringt.

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Bei der Umstrukturierung von Free Now sollen Stellen „in einem unteren dreistelligen Bereich“ abgebaut werden
Bei der Umstrukturierung von Free Now sollen Stellen „in einem unteren dreistelligen Bereich“ abgebaut werden
(Bild: Free Now/Ratzke)

Der Fahrdienst Free Now startet inmitten der Corona-Krise einen Unternehmensumbau, der auch Stellenstreichungen mit sich bringt. Auslöser ist die Integration des bisher separat betriebenen französischen Fahrdienst-Vermittlers Kapten in die App von Free Now. Bei der Umstrukturierung sollen Stellen „in einem unteren dreistelligen Bereich“ abgebaut werden, wie Free Now am Donnerstag mitteilte.

Das früher unter dem Namen „Mytaxi“ bekannte Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und BMW hat in Europa rund 1.400 Mitarbeiter. Davon arbeiten 350 für Kapten, größtenteils in Frankreich. Künftig sollen vor allem die Bereiche Produkt- und Technologieentwicklung an den Standorten Hamburg, Berlin und Barcelona gebündelt werden.

Kosten müssen sinken

Firmenchef Marc Berg verwies auch auf die Auswirkungen der Coronavirus-Krise. Free Now müsse „sowohl kurzfristig als auch strukturell“ die Kosten senken, um das Geschäft profitabel aufzustellen.

Der Fahrdienst hatte in der Krise eine Kooperation mit der Stadt Hamburg für Ersatzfahrten für den öffentlichen Nahverkehr gestartet und bietet über die App auch Kurierdienste an. Mit diesen Angeboten seien bisher mehr als 1.500 Touren gefahren worden, hieß es am Donnerstag.

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