E-Mobilität „Freie Werkstätten können das“

Autor / Redakteur: Frank Schlieben / Jan Rosenow

Jeffrey Kilian, Vorsitzender der ZDK-Bundesfachgruppe Freie Werkstätten, erläutert im Interview, wie sich die E-Mobilität auf die Betriebe auswirkt und welche Möglichkeiten sich dadurch bieten – zum Beispiel neue Geschäftsmodelle.

Reparaturen an Elektrofahrzeugen werden bald Alltag in allen Kfz-Betrieben sein – auch in freien Werkstätten.
Reparaturen an Elektrofahrzeugen werden bald Alltag in allen Kfz-Betrieben sein – auch in freien Werkstätten.
(Bild: ZDK)

Ein Schwerpunkt auf der Klausurtagung des ZDK-Vorstands am 29. und 30. September in Stuttgart lag auf dem Thema Elektromobilität. „Das Kfz-Gewerbe ist wichtigster Akteur bei der Realisierung der E-Mobilität als Schnittstelle zwischen Hersteller und Kunde“, erklärte Verbandspräsident Jürgen Karpinski. „Unser Ziel ist die Sicherstellung eines umweltverträglichen Kraftverkehrs durch Elektromobilität als einem von mehreren Bausteinen beim Klimaschutz und dem Einsatz nichtfossiler Kraftstoffe. Dabei folgen wir dem Leitsatz ‚Technik statt Verbote‘.“

Dass auch die freien Werkstätten auf diesem Geschäftsfeld eine wichtige Rolle spielen wollen und können, das betonte Jeffrey Kilian, Vorsitzender der Bundesfachgruppe freie Werkstätten, im exklusiven Interview mit »kfz-betrieb«. Er appelliert unter anderem dafür, ihre Servicekompetenz für Elektrofahrzeuge im Rahmen der Initiative „eCar-Service“ publik zu machen.