Graf-Hardenberg-Gruppe Friedrich Behle übernimmt Führung des Stiftungsvorstands

Von Andreas Grimm

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Die oberste Entscheidungsebene der Graf-Hardenberg-Gruppe – der Stiftungsvorstand – wird seit wenigen Tagen von Friedrich Behle geführt. Er folgt auf Thomas Lämmerhirt, der der Gruppe in anderer Funktion weiter verbunden bleibt.

Friedrich Behle ist seit dem 1. Juli geschäftsführender Vorstand der Günther Graf von Hardenberg-Stiftung.(Bild:  Hardenberg-Gruppe)
Friedrich Behle ist seit dem 1. Juli geschäftsführender Vorstand der Günther Graf von Hardenberg-Stiftung.
(Bild: Hardenberg-Gruppe)

Die Graf-Hardenberg-Gruppe mit Hauptsitz in Ettlingen bei Karlsruhe hat ihr Führungsgremium mit Wirkung zum 1. Juli umgebaut. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat sich der langjährige geschäftsführende Vorstand der Günther Graf von Hardenberg-Stiftung, Thomas Lämmerhirt, zum 30. Juni aus dieser Leitungsfunktion zurückgezogen. Der Schritt sei „im besten freundschaftlichen Einvernehmen“ erfolgt, hieß es von der Autohaus-Gruppe, die vor allem die Volumenfabrikate des Volkswagenkonzerns vertritt.

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Lämmerhirts Aufgaben als geschäftsführender Vorstand hat zum 1. Juli Friedrich Behle übernommen, der bereits seit 2020 im Vorstand der Stiftung tätig ist. Ab dem 1. September wird er seine Tätigkeit vollumfänglich vom Sitz der Holding in Ettlingen aus wahrnehmen. Zuletzt war Behle noch Finanzchef der Rheinische Kraftwagengesellschaft (RKG) in Bonn gewesen. Davor war er als Vorstandsvorsitzender der Cloppenburg Automobil SE tätig.

Ergänzt wird Behle im Vorstand durch Volker Brecht, der den Angaben zufolge zum 1. Juli auf Wunsch der Stifterfamilie in den Vorstand berufen wurde. Brecht wird neben seiner neuen Aufgabe weiterhin als Holding-Geschäftsführer gemeinsam mit Götz Markus Klumpp (Finanzen) tätig sein und damit die operative Verantwortung für das Autohausgeschäft tragen. Unverändert bleibt zudem Julia Liebermann im Vorstand der Günther Graf von Hardenberg-Stiftung.

Thomas Lämmerhirt hatte in den vergangenen Jahren die Autohausgruppe strukturell umgebaut. Unter anderem fällt in seine Zeit eine neue Führungsstruktur und der Aufbau des Karo-Lack-Zentrums in Karlsruhe. Nicht zuletzt hatte er die so genannte Kompetenz-Struktur innerhalb der Graf-Hardenberg-Gruppe durchgesetzt. Dahinter steht, dass die Leitungskräfte neben ihrer lokalen operativen Verantwortung auch inhaltliche Verantwortung für bestimmte Geschäftsfelder tragen, etwa Gebrauchtwagen, Service oder für bestimmte Marken. „Weiterhin hat er die Standorte der Gruppe zukunftsfähig gemacht und die Finanzen der Graf-Hardenberg-Gruppe optimiert“, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

Lämmerhirt bleibt der Gruppe nicht zuletzt verbunden, da er geschäftsführender Vorstand der gemeinnützigen Beatrice Gräfin von Hardenberg-Stiftung bleibt.

Graf Hardenberg ist als Automobilhandelsgruppe mit über 1.600 Beschäftigten in 34 Betrieben und an 17 Standorten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vertreten. Das Markenportfolio besteht aus Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Seat, Cupra, Porsche, Ford, Vespa und Harley-Davidson. Im Jahr 2021 setzte die Gruppe gut 750 Millionen Euro um und verkaufte 12.600 Neu- und 14.700 Gebrauchtwagen.

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