Karosseriereparatur
Fügen mal anders
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Nicht jedes moderne mechanische Fügeverfahren lässt sich im Fall einer Karosseriereparatur mit werkstatttauglichen Mitteln nachvollziehen. Wir stellen mehrere dieser Fügeverfahren vor und nennen gegebenenfalls deren Ersatzverfahren.
Reduzierungen bei Verbrauch und Emission erfordern Leichtbau. Hierzu sowie zur weiteren Steigerung von Torsionssteifigkeit und Crashsicherheit wird ein Mix aus unterschiedlichen Karosseriematerialien verwendet, der wiederum nach innovativen Fügeverfahren verlangt. Denn Bauteile aus Stahl unterschiedlicher Festigkeiten, Aluminium- und Magnesiumlegierungen sowie faserverstärkten Kunststoffen lassen sich meist nicht mit konventionellen Verfahren verbinden. Moderne mechanische Fügeverfahren dienen zudem zwei weiteren Zwecken: Bauteilpositionierung beim Kleben und generell Zeitersparnis. Sie müssen also auch robotertauglich und kontrollierbar sein.
Obwohl das Stanznieten ein bekanntes Verfahren ist, wird es hier gleich mehrfach erwähnt. Einerseits als Fügeverfahren im Werk, das in der Werkstatt mitunter durch ein anderes Verfahren ersetzt wird, andererseits als Ersatzverfahren. Sofern die Fügestelle im Reparaturfall beidseitig zugänglich ist, kann erneut mit einem Stanzniet (neben der vorherigen Position), aber auch mit einem ebenfalls bekannten Blindniet oder mit einem neuartigen Fließformniet gearbeitet werden. Bei nur einseitigem Zugang beschränkt sich diese Auswahl auf den Blindniet.
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