Remarketingbranche rechnet mit Wertverlusten Nach dem Tesla-Preissturm wackeln die Restwerte

Von Silvia Lulei 9 min Lesedauer

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Als Tesla seine Preise senkte, kamen die Preise für alle gebrauchten E-Fahrzeuge ins Rutschen. Weitere Wertverluste drohen – nicht nur bei den BEVs. Remarketing-Experten aus der Auktionsbranche halten die Lage für weiterhin angespannt.

Als Tesla seine Preise senkte, kamen die Preise für alle gebrauchten E-Fahrzeuge ins Rutschen.(Bild:  Dmitry Novikov, Max LaRochelle auf unsplash.com, [M] vcg)
Als Tesla seine Preise senkte, kamen die Preise für alle gebrauchten E-Fahrzeuge ins Rutschen.
(Bild: Dmitry Novikov, Max LaRochelle auf unsplash.com, [M] vcg)

Im Mai reduzierte Tesla zum zweiten Mal in diesem Jahr die Preise für seine Neuwagenmodelle. Und prompt gerieten die Preise für gebrauchte E-Autos ins Wanken. Nicht nur für Teslas aus zweiter Hand, sondern für alle batterieelektrisch betriebenen Gebrauchtwagen (BEV) aus Vorbesitz. Wenngleich nicht ganz so stark wie bei Musks Modellen.

Andy Shields, Business Unit Director bei Indicata, beschäftigt sich tagein tagaus auf Basis der Transaktionsergebnisse des Auktionsunternehmens Autorola mit Analysen und Vorhersagen, wie sich Gebrauchtwagenmärkte entwickeln. Für Deutschland stellte er fest, dass die reduzierten Preise die Verkaufszahlen in die Höhe treiben. Doch langsam normalisiere sich die Lage. Sprich: Die Verkaufszahlen gehen runter, der Wertverlust verlangsamt sich.