Autohaus Markötter Gebrauchtwagen anders gedacht

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Die Bielefelder Autohausgruppe Markötter hat unter der Eigenmarke „Mamocars“ ein außergewöhnliches Gebrauchtwagenkonzept mit einem Festpreis-Prinzip lanciert. In zwei neuen Betrieben geht sie das Geschäft völlig anders an.

Die Mamocars-Filiale in Bielefeld Süd.(Bild:  Mauritz – VCG)
Die Mamocars-Filiale in Bielefeld Süd.
(Bild: Mauritz – VCG)

Wenn Philipp Kielhorn von seinem neuen Gebrauchtwagenkonzept namens „Mamocars“ erzählt, kommt er ins Schwärmen: „Es macht uns richtig Spaß, in separaten Immobilien als freier Händler tätig zu sein“, schildert der Geschäftsführer des Bielefelder Volvo-, Opel-, Peugeot- und Lynk&Co-Autohauses Markötter. Den Anstoß, einen anderen Weg im Gebrauchtwagengeschäft einzuschlagen, hatte Markötters Servicesatellit in Bad Salzuflen gegeben, der an den Vollfunktionsstandort in Herford angebunden ist. Hier ist die Handelsgruppe nicht nur Volvo-Servicepartner, sondern verkauft auch Gebrauchtwagen: „Anders als bei unseren Vollfunktionsbetrieben vermarkten wir hier keine Leasingrückläufer, sondern ausschließlich Fahrzeuge, die wir aktiv zukaufen oder die wir in Zahlung genommen haben“, schildert Philipp Kielhorn.

Im Zuge der geplanten Absatzsteigerung bei Gebrauchtwagen nahm Markötter das Bad Salzuflener Geschäftsmodell näher unter die Lupe. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir nur dann mehr Fahrzeuge verkaufen können, wenn wir den Umschlag unseres Fahrzeugbestands anders gestalten und den Abverkauf-Prozess professionalisieren. Der Zukauf, die Logistik und der Abverkauf müssen Hand in Hand gehen, um eine maximale Prozessgeschwindigkeit sicherzustellen“, erläutert Philipp Kielhorn.