Die Gebrauchtwagenprogramme der Hersteller
Anschluss gesucht
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Beim Kauf eines gebrauchten E-Autos zögern viele Verbraucher. Vertrauensbildende Maßnahmen wären gut, um dieses Geschäft anzukurbeln. Drei Hersteller bauen derlei Maßnahmen 2024 in ihre Gebrauchtwagenprogramme ein.
Das Gebrauchtwagengeschäft hat sich im Laufe des Jahres zwar wieder erholt, dennoch brodelt es unter der Oberfläche bei einem Punkt: Er betrifft den Handel mit gebrauchten E-Autos. Die Verbraucher verhalten sich sehr zögerlich, ein elektrifiziertes Fahrzeug zu kaufen. Dieses Thema wird in der Branche gerne noch verdrängt und auf einen späteren Zeitpunkt vertagt. Scheint ja auch noch keine große Rolle zu spielen: Von den 1,29 Mio. Gebrauchtwagen, die auf Mobile.de angeboten werden (Stand: 24.11.2023), sind gerade einmal 10 Prozent E-Autos (Hybrid und vollelektrisch). Doch dieser Anteil wird in den nächsten Jahren sprunghaft ansteigen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt lag der Bestand an E-Fahrzeugen im Oktober diesen Jahres bei 1,4 Millionen. Da rollt etwas auf die Branche zu.
Mini beispielsweise sieht den Verkauf von jungen Gebrauchtwagen als Bestandteil des kommenden Agenturvertriebs (siehe Seite 14). Das könnte bei anderen Herstellern auch so kommen, doch es ist für den Handel kein ausreichendes Argument, sich erst mal entspannt zurückzulehnen, bis „sein“ Hersteller vergleichbare Pläne preisgibt. Denn ab dem zweiten Halterwechsel landet das gebrauchte E-Auto beim Handel.
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