Erhöhter Verschleiß an inneren Reifenschultern Bestätigungen von Audi und Michelin

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 3 min Lesedauer

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„Bis auf die Gürtellagen durchgesägte Reifen“ – kürzlich berichtete »kfz-betrieb« von gefährlichem Verschleiß an den inneren Reifenschultern. Befragt wurden hierzu auch Fahrzeug- und Reifenhersteller. Jetzt erreichten die Redaktion zwei weitere Rückmeldungen.

Mehrere Ursachen führen in Summe zu erhöhtem Verschleiß an den inneren Reifenschultern. Das Gefährliche daran: Der Kunde sieht den Schaden an der Reifeninnenseite nicht und fährt womöglich so lange, bis der Reifen bei hoher Geschwindigkeit platzt.(Bild:  Michael Immler)
Mehrere Ursachen führen in Summe zu erhöhtem Verschleiß an den inneren Reifenschultern. Das Gefährliche daran: Der Kunde sieht den Schaden an der Reifeninnenseite nicht und fährt womöglich so lange, bis der Reifen bei hoher Geschwindigkeit platzt.
(Bild: Michael Immler)

Falsch eingestellte Fahrwerke, zu niedrige Reifeninnendrücke und sogenanntes Poser-Gehabe (Fahren auf unterstem Karosseriehöhenniveau bei Luft- und Tuning-Fahrwerken) identifiziert der Vulkaniseurmeister und Reifensachverständige Michael Immler als Ursachen des Übels. In Summe führt das zu erhöhtem Verschleiß an den inneren Reifenschultern. Das Gefährliche daran: Der Kunde sieht den Schaden an der Reifeninnenseite nicht und fährt womöglich so lange, bis der Reifen bei hoher Geschwindigkeit platzt.

BMW bestätigte auf Anfrage das Problem: „Ein zu niedriger Fülldruck verstärkt die Belastung der Reifenschultern und kann in Kombination mit folgenden Faktoren zu einem verstärkten Verschleiß der Innenschulter führen: hohe Beladung, Fahrprofil mit hohen Autobahnanteilen und wenig Querdynamik, Abweichungen der Achseinstellwerte, insbesondere Spur und Sturz.“