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Tatsächlich zeigte sich der i10 auf den ersten Testfahrten als ruhiger und angenehmer Zeitgenosse. Neben dem niedrigen Geräuschniveau sorgen bequeme Sitze und ein Fahrwerk, das auch das eine oder andere Schlagloch verzeiht, für ein komfortables Vorankommen. Der kleine Wendekreis und die gut ansprechende Lenkung machen den kleinen Koreaner zum idealen Stadtauto.
Hyundai bietet den i10 mit zwei Benzinmotoren an. Der kleinere von beiden ist ein Dreizylinder und holt 49 kW/66 PS aus knapp einem Liter Hubraum und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h. Der kombinierte Verbrauch dieser Variante beträgt laut Datenblatt 4,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß: 108 g/km). Etwas mehr Power bietet der 1,2-Liter-Vierzylinder-Motor. Er leistet 64 kW/87 PS und kommt damit auf eine Höchstgeschwindigkeit von 171 km/h. Den Verbrauch gibt Hyundai mit durschnittlich 4,9 Litern an, was einem Ausstoß von 114 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht.
Die Verantwortlichen rechnen damit, dass sich etwa zwei Drittel der Käufer für den Einstiegsmotor entscheiden werden. Beide Varianten sind standardmäßig mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe kombiniert, können aber für 1.000 Euro Aufpreis auch mit einer vierstufigen Automatik bestellt werden. Der Dreizylinder ist zudem als „Blue“-Version mit einem Start-Stopp-System erhältlich, was sich durch einen um 0,1 Liter niedrigeren Normverbrauch bemerkbar macht.
Naturgemäß geht der Dreizylinder etwas rauher ans Werk als sein größerer Bruder. Dennoch wird er nie unangenehm laut und verströmt mit seinem charakteristischen Klang einen Hauch von Sportlichkeit. Zudem entfaltet der 1,0-Liter-Motor seine Kraft etwas harmonischer als die 1,2-Liter-Variante. Der ruhigere Vierzylinder bietet dafür etwas mehr Reserven beim Beschleunigen.
Die Motoren sind keine sportlichen Wunderwerke – aber letztlich würde man das von einem A-Segment-Fahrzeug auch nicht erwarten. In der Stadt sind beide absolut ausreichend. Und wer auf kurvigen und hügeligen Strecken gut vorankommen will, wird eben recht oft die Schaltung bemühen müssen. Aber vielleicht hat Hyundai ja ein Herz für etwas sportlichere Kleinwagen-Liebhaber und bietet den i10 in naher Zukunft mit einem der kommenden kleinen Turbomotoren an.
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