Gefahren: Hyundai i10 – Kleiner mit Ambitionen

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Ab Mitte November ist die zweite Generation des A-Segment-Modells erhältlich. Der i10 soll durch seine gute Verarbeitung und hochwertige Ausstattungsdetails punkten.

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Der neue Hyundai i10 ist zum Einstieg für unter 10.000 Euro bestellbar.
Der neue Hyundai i10 ist zum Einstieg für unter 10.000 Euro bestellbar.
(Foto: Hyundai)

Das A-Segment gehört zu den besonders umkämpften Fahrzeug-Segmenten in Deutschland – erst recht, seit der VW-Konzern mit dem Up und den entsprechenden Derivaten seiner Tochter-Fabrikate den etablierten Kleinwagenspezialisten Konkurrenz macht. Auf diesem Markt behauptet sich Hyundai mit dem i10 und einem Segment-Anteil von 7,1 Prozent (Januar bis September 2013) derzeit auf Platz fünf.

Diese Position wollen die Koreaner mit der neuen Generation ihres Kleinstwagens verteidigen. Der neue i10 startet Mitte November im Handel und soll die Kunden nicht nur durch frisches Design, sondern auch durch eine bisher nie gekannte Material- und Verarbeitungsqualität überzeugen.

Hyundai i10: Kleiner Stadtflitzer
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Der i10 ist inzwischen das am dritthäufigsten verkaufte Modell von Hyundai in Deutschland. Seit seinem Start 2008 setzte die koreanische Marke fast 100.000 Einheiten des A-Segment-Modells ab. In ganz Europa waren es seit der Markteinführung 450.000. Vom neuen i10 will Hyundai ab 2014 europaweit jährlich 74.000 Stück verkaufen. Auf Deutschland sollen dabei 13.000 Einheiten entfallen. Ab dem Start Mitte November rechnet Hyundai in diesem Jahr noch mit 1.000 Fahrzeugen.

Als Zielgruppe haben die Koreaner vor allem Frauen im Visier. Etwa zwei Drittel der künftig verkauften i10 sollen an weibliche Kunden gehen. Aber auch junge Familien und so genannte „Empty Nesters“ – also Paare, deren Kinder bereits aus dem Haus sind – gehören zu den prognostizierten Käufergruppen. Hyundai erwartet zudem, dass der i10 künftig auch auf dem gewerblichen Markt eine größere Rolle spielt. „Wir erwarten eine gute Nachfrage bei kleineren Flotten. Für Pflegedienste, innerstädtische Kleintransporte oder Pizzalieferdienste ist er ideal“, sagt Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland.

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Die Preisliste des i10 beginnt bei 9.950 Euro – das sind 440 Euro weniger als bisher aber nicht unbedingt ein Schnäppchen. Zum Vergleich: Der VW Up startet ist in der Basisvariante mit 9.975 Euro nur geringfügig teurer. Seine Konzernbrüder Seat Mii und Skoda Citigo sind gar für unter 9.000 Euro erhältlich. „Wir positionieren den i10 nicht im Premium-Bereich, grenzen uns aber bewusst von den Billiganbietern ab“, erläutert Schrick.

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