Gefahren: Hyundai Ioniq
Auch Hyundai elektrifiziert sich. Mit dem Ioniq bieten die Koreaner drei Antriebsvarianten, die sich vom Preis her jedoch deutlich unterscheiden. Der Hybrid steht bereits bei den Händlern, die Elektroversion kommt noch im November.
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Hyundai steigt in die Welt der Elektromobilität ein. Nachdem der neue Ioniq seit einigen Wochen bereits als Hybrid-Modell bei den Händlern steht, soll noch im November die Elektrovariante starten. Der Ioniq ist Teil einer Modelloffensive für umweltfreundlichere Fahrzeuge. 28 neue Modelle mit alternativem Antrieb will der Hyundai-Kia-Konzern bis 2020 auf den Markt bringen.
Ziel des koreanischen Autobauers ist es, zu den führenden Anbietern alternativer Antriebe zu gehören. Da spielt der Ioniq allein schon aus Imagegründen eine wichtige Rolle. Gleichzeitig soll er jedoch auch neue Zielgruppen für die Marke begeistern. Hyundai nimmt mit dem Modell technologieaffine Menschen mit einem von Nachhaltigkeit geprägten Lebensstil ins Visier. Ein Drittel der künftigen Ioniq-Fahrer, schätzt Hyundai, gehört zu den so genannten „Digital Natives“, für die digitale Vernetzung und Onlinekommunikation selbstverständlich sind.
Der deutsche Importeur rechnet im kommenden Jahr mit rund 1.500 Ioniq-Verkäufen. Davon werden vermutlich 1.000 auf den Hybrid entfallen. Der Rest wird sich den Erwartungen zufolge jeweils zur Hälfte auf die Elektrovariante und den Plug-in-Hybrid aufteilen, der allerdings erst im Sommer 2017 startet.
Hybrid ab 23.900 Euro
Der Ioniq Hybrid kostet mindestens 23.900 Euro. Er verfügt über einen 77 kW/105 PS starken Verbrennungsmotor, der mit einem 32 kW/44 PS starken Elektromotor kombiniert ist. Die Systemleistung liegt bei 104 kW/141 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein speziell für den Ioniq entwickeltes Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.
Im Innenraum findet sich viel Kunststoff, der aber durch seine Struktur recht hochwertig wirkt. Ein Teil des verwendeten Kunststoffs wurde recycelt. Zudem legten die Entwickler Wert darauf, zumindest teilweise natürliche Materialien zu verwenden. So kommen in der Türinnenverkleidung pulverisiertes Holz und Vulkangestein zum Einsatz. Zur Herstellung von Dachhimmel und Teppich wurden Zuckerrohrfasern verwendet.
Das Cockpit ist im Vergleich zu anderen Hybrid- oder Elektrofahrzeugen recht gewöhnlich und könnte so auch in anderen Modellen verbaut sein. Die Instrumente sind ab der mittleren Ausstattung „Style“ komplett digital, allerdings bei seitlicher Sonneneinstrahlung teilweise etwas schwer zu erkennen.
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