Gefahren: Kia Ceed GT – Kompaktklässler mit Turbo-Power

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Die Preisliste des dreitürigen Pro-Ceed GT startet bei 22.990 Euro. Dafür erhalten sportliche Kia-Kunden die Ausstattungslinie „GT-Cup“, die unter anderem mit Audiosystem, Klimaanlage, Tempomat und Reifendruckkontrollsystem bereits recht umfangreich ist. In der Version „GT-Challenge“ für 24.490 Euro kommen unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine Sitzheizung vorn, ein beheizbares Lenkrad, ein Dämmerungssensor sowie Parksensoren hinten dazu. Wer schließlich 26.990 Euro für die Ausstattung „GT-Track“ ausgibt, erhält ein Audiosystem mit TFT-LCD-Bildschirm, eine Rückfahrkamera, eine elektronische Parkbremse, einen Spurhalteassistent, Xenon-Scheinwerfer, adaptives Abbiegelicht, einen Regensensor und einen selbstabblendenden Rückspiegel.

Kia Ceed GT: Turbo-Power in der Kompaktklasse
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Die Preise für den fünftürigen Ceed GT entsprechen denen des Pro-Ceed GT, allerdings ist der Fünftürer nicht in der Grundversion „GT-Cup“ bestellbar. Die Optionsliste ist kurz: Sie enthält lediglich ein Navigationssystem für 1.000 Euro und ein Panoramadach für 900 Euro.

Zur Markteinführung bietet Kia den Pro-Ceed GT außerdem in einer so genannten „1st Edition“ an, die europaweit auf 500 Fahrzeuge limitiert ist. 115 davon sind für Deutschland bestimmt. Sie verfügen zusätzlich zur Komplettausstattung inklusive Navi und Panoramadach über spezielle Ausstattungselemente. Dazu gehört eine Dreischichtlackierung in Deluxeweiß Metallic, spezielle 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und Außenspiegelgehäuse in Klavierlackoptik, Einstiegsleisten mit rot beleuchtetem GT-Schriftzug, eine rote Ambiente-Fußraumbeleuchtung und rot umrandete Velours-Fußmatten. Alle 500 Exemplare sind einzeln nummeriert. Die jeweilige Nummer findet sich auf den Einstiegsleisten sowie in einer Schlüsselbox, die exklusiv zu jedem der Sondermodelle gehört. Der Preis: 28.990 Euro.

Der sportliche Weg, den Kia mit den Ceed-GT-Modellen eingeschlagen hat, soll weiter gehen. So stellten die Koreaner im März auf dem Genfer Salon einen kleinen Hybrid-Sportler namens „Provo“ als Studie vor. Ein derartiges Konzept sei nicht unrealistisch, heißt es aus dem Konzern. Eine Sportlimousine, wie Kia sie 2011 auf der Frankfurter IAA unter der Bezeichnung „GT“ zeigte, bezeichnete Benny Oeyen, Marketingchef von Kia Motors Europe, vor Kurzem im Interview mit »kfz-betrieb« als „95 Prozent sicher“.

Sportliche Modelle in allen Baureihen denkbar

Konkret über weitere sportliche Modelle äußern will sich Martin van Vugt noch nicht. „Wir können uns in allen Baureihen sportliche Varianten vorstellen. Aber wir müssen uns das erst verdienen“, sagt der Geschäftsführer. Kia wachse in einem solch hohen Tempo, dass das Unternehmen aufpassen müsse, sich nicht zu übernehmen. „Die Quantität von heute darf nicht auf Kosten der Qualität und der Beständigkeit von morgen gehen“, so van Vugt. Daher werde man Schritt für Schritt vorgehen.

Anders als bei der Konzernschwester Hyundai kann man sich bei Kia derzeit kein Motorsport-Engagement vorstellen, um die Marke emotional stärker aufzuladen. „Wir konzentrieren uns auf die Sponsoring-Aktivitäten, die es schon gibt. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit der FIFA und der UEFA.“ Hier erreiche Kia die Zielgruppe und werde versuchen, sich mit cleveren Maßnahmen noch stärker zu profilieren.

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