Gefahren: Ssangyong Musso – exotisches Arbeitsgerät

Von sp-x

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Die koreanische Marke Ssangyong bereichert den Markt für Eintonnen-Pick-ups mit dem neuen Musso. Der wiederum basiert auf dem modernen Rexton – der sich seit jüngster Zeit komplett renoviert präsentiert.

Der Ssangyong Musso ist ab 23.990 Euro bestellbar.(Bild:  Ssangyong)
Der Ssangyong Musso ist ab 23.990 Euro bestellbar.
(Bild: Ssangyong)

Der koreanische Hersteller Ssangyong modernisiert nach und nach sein Portfolio. Nach den SUVs Tivoli und Rexton folgt jetzt der neue Musso. Er basiert auf dem Rexton und tritt zu Preisen ab 23.990 Euro im hierzulande eher exotischen Segment der Eintonnen-Pick-ups an. Rund 300 Musso möchte Ulrich Mehling, Geschäftsführer Ssangyong Deutschland, hierzulande jährlich absetzen – ein womöglich strammer, aber nicht unmöglicher Plan.

Die erste Sitzprobe im Musso dürfte Marken-Neulinge überraschen. Der hemdsärmelige Pick-up ist richtig gut verarbeitet, bietet eine zwar nüchterne, aber durchweg solide Architektur. Auch das Infotainment-Angebot geht in Ordnung. Der große Touchscreen in der Mittelkonsole reagiert fix, das Navi rechnet ebenfalls schnell. Und sogar Erstbediener kommen intuitiv durch sämtliche Menüs – das Mobiltelefon hängt binnen 50 Sekunden an der unsichtbaren Bluetooth-Schnur.

Ssangyong Musso: Exotisches Arbeitsgerät
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Im Kombiinstrument hocken allerdings noch zwei klassische Skalen mit herkömmlichen Anzeigenadeln – ein bisschen urig darf es schließlich sein. Dafür gibt es zwischen Drehzahlmesser und Tacho ein großes TFT-Infofeld, das eine Vielzahl an Infos von den Bordcomputer-Werten bis zu Routenanweisungen bereithält.

Wer sich mit dem Musso anfreunden will, muss sich eher mit den antriebsseitigen Zusatzfunktionen als mit Motoren beschäftigen. So ist der 2,2 Liter große Vierzylinder-Diesel gesetzt – aber Features wie Automatikgetriebe, Differenzialsperre für die Hinterachse oder überhaupt Allradantrieb müssen ausgesucht werden – je nach Einsatzgebiet auf Asphalt oder im schweren Gelände. Auch eine Untersetzung wird natürlich geboten für die Varianten mit dem zuschaltbaren 4x4.

Für die erste Ausfahrt muss die Version mit manuellem Getriebe herhalten und überzeugt durchaus. Dass der schwere Musso mit Leiterrahmen-Karosserie passend zu seinem Segment ein bisschen burschikos fährt, versteht sich von selbst. Die mit Schraubenfedern ausgestattete Starrachse steht für Robustheit, nicht unbedingt für maximalen Fahrkomfort – das liegt in der Natur der Sache.

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