Digitale Serviceannahme Gibt es Fortschritte bei den Karosseriescannern?

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 6 min Lesedauer

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Der Markt für Scanner entwickelt sich turbulent. Anbieter kommen und gehen. Verbessert sich auch die Zuverlässigkeit? »kfz-betrieb« konnte den neuen Fleetscan-Scanner von RKKR exklusiv testen. Wir teilen unsere Erfahrungen und beleuchten den Gesamtmarkt.

Der Markt für Scanner entwickelt sich turbulent, Anbieter kommen und gehen – und »kfz-betrieb« konnte exklusiv einen Neuzugang namens Fleetscan testen(Bild:  Diehl – VCG)
Der Markt für Scanner entwickelt sich turbulent, Anbieter kommen und gehen – und »kfz-betrieb« konnte exklusiv einen Neuzugang namens Fleetscan testen
(Bild: Diehl – VCG)

Mit demselben Fahrzeug unmittelbar hintereinander mindestens dreimal durch den Scanner fahren und die Ergebnisse vergleichen – sowohl untereinander als auch mit dem zuvor erstellten Zustandsprotokoll des Probanden. Das ist der Tipp der »kfz-betrieb«-Redaktion, wenn es um die Anschaffung eines Karosseriescanners geht. Nur so, über die Reproduzierbarkeit des Ergebnisses, lässt sich die Zuverlässigkeit und somit die Qualität eines Scanners beurteilen.

Doch Vorsicht: Manche Scanner sind darauf programmiert, bereits gescannte Fahrzeuge wiederzuerkennen. Das kann bedeuten, dass auch beim zweiten und dritten Mal das Ergebnis des ersten Scans geliefert wird. Bestätigt der Anbieter diese Programmierung oder besteht nur der Verdacht, bleibt immerhin der Vergleich mit dem zuvor erstellten Zustandsprotokoll. Weil das Wiedererkennen meist über das amtliche Kennzeichen erfolgt, hilft es womöglich weiter, beide Kennzeichentafeln zu entfernen. Die Erfahrung der Redaktion: Längst nicht jeder Anbieter lässt mehrfache Scans des identischen Fahrzeugs zu. Der Hintergrund einer solchen Weigerung bedarf wohl keiner Erklärung.