Autohausgruppe Glinicke investiert fast 28 Millionen Euro in Porsche

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Gleich zwei Neubauten für die Premiummarke Porsche hat die Glinicke-Gruppe parallel in die Wege geleitet. Nun sind die Spatenstiche erfolgt. Bis in den „Destination Porsche“ Neuwagen übergeben werden, wird jedoch noch einige Zeit vergehen.

Fast schon wie fertig: Vor dem animierten neuen Porsche-Zentrum in Minden präsentieren (v. l.) Autohaus-Inhalber Florian Glinicke, Porsche-Deutschland-Geschäftsführer Alexander Pollich und Glinicke-Geschäftsführer Frank Brecht den beginnenden Neubau.(Bild:  Glinicke-Gruppe)
Fast schon wie fertig: Vor dem animierten neuen Porsche-Zentrum in Minden präsentieren (v. l.) Autohaus-Inhalber Florian Glinicke, Porsche-Deutschland-Geschäftsführer Alexander Pollich und Glinicke-Geschäftsführer Frank Brecht den beginnenden Neubau.
(Bild: Glinicke-Gruppe)

Die Glinicke-Gruppe hat mit Porsche Großes vor. Darauf deuten jedenfalls die Investitionen in zwei Standorte für die Premiummarke hin. Wie die Mehrmarken-Autohausgruppe mitteilte, sind vergangene Woche die Spatenstiche für die Porsche-Zentren in Minden und Kassel erfolgt. Den symbolischen Baubeginn vollzogen in beiden Fällen Unternehmenschef Florian Glinicke und Geschäftsführer Frank Brecht gemeinsam mit Alexander Pollich, Geschäftsführer von Porsche Deutschland.

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Die Porsche-Zentren werden gemäß der aktuellen Corporate-Identity-Richtlinien gestaltet und setzen entsprechend das architektonische Retail-Konzept „Destination Porsche“ um. Umgesetzt werden die Bauprojekte von der Baufirma Ten Brinke als Generalunternehmer und dem Architekturbüro Archi-Network aus Würzburg als Generalplaner. Investiert werden nach Unternehmensangaben 13,7 Millionen Euro für das Porsche-Zentrum Minden und 13,8 Millionen Euro für das Porsche-Zentrum Kassel. Glinicke erwartet, dass die neuen Häuser Ende 2025 für die Kunden öffnen.

Das neue Porsche-Zentrum Minden entsteht im Ortsteil Dützen an der Zechenstraße als zweigeschossiger Neubau mit einer Gesamtfläche von 3.312 Quadratmetern. Insgesamt ist das Grundstück 9.500 Quadratmeter groß. Eine effektive und nachhaltige Energiegewinnung steht dabei im Fokus: Das begrünte Dach wird mit einer PV-Anlage ausgestattet, und 40 der 143 Parkplätze erhalten eine Überdachung mit PV-Modulen, um 14 E-Ladestationen mit Strom zu versorgen. Zusätzlich wird eine Anlage zur biologischen Wasseraufbereitung installiert, die der internen Wasserrückgewinnung dient. Die Werkstatt verfügt über zwölf Hebebühnen. Eine Waschanlage rundet das Angebot ab.

In Kassel, wo die Firmengruppe ihren Hauptsitz hat, wird das künftige Porsche-Zentrum sogar noch ein wenig größer ausfallen: Auf einem 13.500 Quadratmeter großen Grundstück an der Lossestraße 99 entsteht der Neubau mit einer Gebäudefläche von 3.436 Quadratmetern. Dort soll der Mitarbeiterstamm von 31 auf 40 wachsen. Wie in Minden werden ein heller Showroom, Beratungsräume, die Owners Collection und die Fitting Lounge für die individuelle Konfiguration der Fahrzeuge auf die Kunden warten. Wasseraufbereitung und Stromerzeugung sollen auf das Thema Nachhaltigkeit einzahlen. Die Lamellenfassade mit roten LED-Streifen soll zudem für eine moderne, dynamische Optik sorgen.

„Wir freuen uns außerordentlich über die Erweiterung unserer Präsenz mit Porsche. Porsche steht für herausragende Qualität und Leistung und wir sind stolz darauf, unsere langjährige Partnerschaft mit dieser angesehenen und starken Premiummarke weiter auszubauen“, sagte Florian Glinicke anlässlich der Spatenstiche. Anwesend waren unter anderem als Vertreter der beiden Städte, in die die Investitionen fließen, Oberbürgermeister Michael Jäcke in Minden und Stadtkämmerer Matthias Nölke in Kassel.

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