Mercedes-Benz-Niederlassungen Griff nach den Sternen

Von Yvonne Simon 9 min Lesedauer

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Mercedes-Benz verkauft alle verbleibenden Niederlassungen – und viele Händler wollen sie. Warum das Interesse hoch ist und vor welchen Aufgaben die Erwerber stehen.

Das neue Van- und Transporter-Center in der Schwabacher Straße in Fürth zeigt alle leichten Nutzfahrzeuge und Reisemobile von Mercedes-Benz.(Bild:  Mercedes-Benz AG)
Das neue Van- und Transporter-Center in der Schwabacher Straße in Fürth zeigt alle leichten Nutzfahrzeuge und Reisemobile von Mercedes-Benz.
(Bild: Mercedes-Benz AG)

An den Moment, als er erfuhr, dass Beresa den Zuschlag für die Niederlassung Ostwestfalen-Lippe erhält, erinnert sich Thomas Ulms noch gut. Sein damaliger Kollege Winfried Hötte rief ihn an. „Es war ein unfassbarer Moment der Erleichterung, gleichzeitig waren wir unglaublich stolz“, berichtet der ehemalige Geschäftsführer der Münsteraner Autohandelsgruppe, der mittlerweile Unternehmen dabei unterstützt, sich strategisch für die Zukunft aufzustellen.

Dass Beresa die Niederlassung mit den Standorten Bielefeld, Detmold und Gütersloh übernahm, war 2015. Damals trennte sich Mercedes-Benz von 63 seiner deutschen Niederlassungs-Betriebe. Jetzt, zehn Jahre später, folgt der Rest. Der Stuttgarter Hersteller veräußert alle 20 Niederlassungen mit rund 80 Betrieben. Die ersten vier – Ulm, Mainz, Dortmund und Lübeck – sind bereits weg.