Kia Großes Interesse am Geschäft mit Nutzfahrzeugen im Handel

Von Andreas Wehner 4 min Lesedauer

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Der Vertrieb von Kias E-Transportern ist gestartet – mit einem eigenen Vertrag, den auch Händler außerhalb der Kia-Organisation abschließen können. Die Überschneidungen mit dem Pkw-Netz sind jedoch groß.

Der PV5 Cargo soll ab November 2025 ausgeliefert werden.(Bild:  Kia)
Der PV5 Cargo soll ab November 2025 ausgeliefert werden.
(Bild: Kia)

Mit dem Elektrotransporter PV5 wagt sich Kia in Deutschland erstmals ins Nutzfahrzeuggeschäft. Seit Mai sind die Orderbücher für die ersten beiden Varianten geöffnet. Und laut Thomas Djuren, Geschäftsführer von Kia Deutschland, ist das Kundenecho positiv. „Die ersten Rückmeldungen sind gut. Die Kunden spielen uns zurück, dass Konzept und Reichweite super sind. Viele warten auf genau solche Autos. Und die Ersten haben sogar schon blind gekauft“, berichtet der Geschäftsführer. Zum Marktstart bietet Kia eine Pkw-Variante namens PV5 Passenger und den Kastenwagen PV5 Cargo an.

Die Pkw-Variante PV5 Passenger ist Bestandteil des regulären Kia-Händlervertrags – alle Partner können und sollen sie verkaufen und warten. „Das ist ein sehr interessantes Auto für uns“, lautet die Einschätzung von Carsten Seitz, Kia-Händler aus Obernburg. Im Van-Segment sei der Markt inzwischen recht ausgedünnt. Andererseits sei das Auto auch eine Alternative für Kunden mit Platzbedarf, denen das große SUV EV9 aber zu teuer ist. „Ich sehe da durchaus Potenzial“, sagt Seitz. Er denkt derzeit sogar darüber nach, auch die Nutzfahrzeug-Varianten des PV5 anzubieten, obwohl er bisher nicht im Transportergeschäft aktiv war.