Ford/VW-Rückruf Gurtkontrolle für Ranger und Amarok

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Das Rückhaltesystem auf der Fahrerseite muss bei weltweit 7.600 Pick-ups möglicherweise getauscht werden. Fällt der Gurt bei einer Kontrolle durch, sollte das Fahrzeug nicht mehr bewegt werden.

Neuere Ford-Pick-ups vom Typ „Ranger“ müssen überprüft werden.(Bild:  Ford)
Neuere Ford-Pick-ups vom Typ „Ranger“ müssen überprüft werden.
(Bild: Ford)

Für den Ford Ranger und den baugleichen VW Amarok steht ein Rückruf an. Dieser wurde von der Pressestelle der Nutzfahrzeug-Sparte von Volkswagen (VWN) bereits bestätigt, nicht aber von der Ford-Werke GmbH. Auslöser für die Aktion sind Probleme mit dem Sicherheitsgurt. Aufgrund eines möglichen Herstellungsfehlers des Lieferanten sei der Sicherheitsgurt für den Fahrersitz möglicherweise nicht korrekt verankert, erklärte ein VWN-Sprecher auf Anfrage. Bei einem Aufprall, Unfall oder einer starken Bremsung bestehe so kein Schutz für den Insassen.

Die Vertragswerkstatt müsse daher das Gurtband überprüfen. Es „muss durch die verschiebbare Gummimanschette und durch die Metallankerplatte des Gurtstraffers geführt und anschließend vernäht sein. Bei nicht ordnungsgemäßem Verbau des Gurtbandes muss der Sicherheitsgurt ersetzt werden“, so der Sprecher. In einem solchen Fall sollte das Fahrzeug vorher auch nicht mehr im Straßenverkehr bewegt werden, betonte er.

Für den Austausch werden 90 Minuten veranschlagt

Für die Überprüfung des Sicherheitsgurts sind wenige Minuten veranschlagt. Falls ein Austausch nötig ist, dauert der Werkstattaufenthalt bis zu 90 Minuten. Der interne Ford-Aktionscode lautet „24S68“ und ist nach unseren Informationen für insgesamt knapp 5.000 Fahrzeuge vorgesehen. Die Stückzahl für Deutschland steht noch nicht fest.

Bei VWN geht es weltweit um 2.600 Einheiten, davon 930 in Deutschland. Die Rückrufaktion findet hier unter der internen Herstellerkennung „690V“ statt. Die betroffenen Amaroks liefen zwischen Oktober 2022 bis Juli 2023 vom Band. Da sie im Ford-Werk gebaut werden, dürfte sich der Produktionszeitraum der zu kontrollierenden Pick-ups vom Typ Ranger kaum unterscheiden.

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