Ford-Partnerverband Händlerverträge sind noch nicht in trockenen Tüchern

Von Julia Mauritz 6 min Lesedauer

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Auf der Generalversammlung des Ford-Partnerverbands standen die neuen Vertriebs- und Serviceverträge inhaltlich im Mittelpunkt. Obwohl der Hersteller den Vertragsentwurf auf der Veranstaltung selbst digital an die Händler versandte, spricht der Verband zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Empfehlung aus. Das Zeitkorsett für die weiteren Verhandlungen ist eng.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Ford-Partnerverbands fand in Dresden statt. Auch einige neue Modelle konnten die Händler in Augenschein nehmen.(Bild:  Mauritz - VCG)
Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Ford-Partnerverbands fand in Dresden statt. Auch einige neue Modelle konnten die Händler in Augenschein nehmen.
(Bild: Mauritz - VCG)

Eigentlich sah der Zeitplan nach gut zweijährigen, kräftezehrenden Verhandlungen vor, dass die neuen Händler- und Serviceverträge rechtzeitig zur Jahreshauptversammlung 2024 des Ford-Partnerverbands, die am vergangenen Freitag, 26. April, in Dresden stattgefunden hat, final unter Dach und Fach sind. Doch daraus ist nichts geworden. Noch sind einige wichtige Punkte in den Vertragsanlagen offen und der Ford-Partnerverband hat folglich noch keine Empfehlung ausgesprochen: „Der Aufwand und Umfang waren unter Berücksichtigung des ambitionierten Zeitplans, des strategischen Umschwenkens von Ford vom Agenturmodell auf den Händlervertrieb sowie des gemeinsamen Qualitätsanspruchs nicht zu bewerkstelligen“, begründete Hans-Georg Schröder, Vizepräsident des Ford-Partnerverbands, diese zeitliche Verschiebung.

Einen Vertragsentwurf haben die Partner, mit denen Ford in die Zukunft gehen möchte, dennoch bereits erhalten. Und das live auf der Jahreshauptversammlung. Dr. Christian Weingärtner, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei den Ford-Werken, versandte den Vertragsentwurf auf der Bühne symbolisch von seinem Smartphone aus.