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„Wir haben sämtliche administrativen Tätigkeiten der einzelnen Filialen – Buchhaltung, EDV, Werbung oder auch Gebrauchtwagen- und Teileinkauf – am Hauptsitz in München konzentriert“, erklärt Müller. Damit könnten sich die Filialleiter heute voll und ganz auf das operative Geschäft vor Ort und damit den Kunden konzentrieren. „Wo Häusler drauf steht, ist auch Häusler drinnen“, bringt es der Geschäftsführer auf den Punkt. Und das spüre der Kunde in jeder Filiale.
Verkäufe sind besser als erwartet
Auch dieses Jahr hat sich die konsequente Führung der Gruppe ausgezahlt. Zwar hatte das Unternehmen die eigene Situation angesichts der Wirtschaftskrise zunächst vorsichtiger eingeschätzt. Dank der Umweltprämie erwartet Häusler mit 5.300 Neuwagenverkäufen jedoch deutlich mehr Verkäufe als noch 2008. Auch die Umsätze sollen auf 165 gegenüber 144 Millionen Euro 2008 klettern. Um im Neuwagenverkauf auch weiter möglichst hohe Deckungsbeiträge erzielen zu können, setzt Häusler seit einigen Jahren über alle Filialen auf ein starkes Einzelkundengeschäft.
„Wir haben zwar in den achtziger und neunziger Jahren noch 10.000 Opel-Neufahrzeuge verkauft, aber darin waren auch viele wenig lukrative Großkunden- und Vermietgeschäfte“, so Müller. Das einstige Verhältnis von 60 Prozent Großkunden- zu 40 Prozent Einzelkundengeschäft habe man heute bewusst umgedreht. Überdies setzt Häusler heute mehr denn je auf das lukrative Aftersales-Geschäft. So machte der Umsatz im Service-, Teile- und Zubehörbereich 2008 immerhin 51 (2007: 49) Millionen Euro aus. Allein das regionale Stützpunktlager, das Häusler 2003 in München aufgebaut und ab 2005 in Unterschleißheim konzentriert hat, erwirtschaftet einen Teile- und Zubehörumsatz im Geschäft mit südbayerischen Opel-Händlern in Höhe von 30 (2007: 25) Millionen Euro. In den kommenden Jahren wird Häusler diesen Bereich daher weiter ausbauen.
Insgesamt sieht Müller trotz Krisengeschrei weiter gutes Potenzial für die Gruppe. „Das World Wide Web wird uns helfen, künftig mehr denn je am Puls den Kunden zu sein“, ist der Autohausmanager überzeugt.
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