Stellantis Handelsmarge soll wieder planbarer werden

Von Jens Rehberg 5 min Lesedauer

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Der Hersteller scheint langsam wieder zu sich kommen – Rüsselsheim sendet offenbar Signale glaubhafter Wertschätzung an seine Vertriebspartner. Unter anderem sollen die Grundmargen für die kommenden zwei Jahre stabil bleiben.

(Bild:  Rehberg/VCG)
(Bild: Rehberg/VCG)

Stellantis-Deutschlandchef Florian Huettl hat seinen Vertriebspartnern stabilere Rahmenbedingungen für das gemeinsame Geschäftsmodell in Aussicht gestellt. Das sagte der Vorstandssprecher des Opel-Händlerverbands (VDOH), Peter Hübner, am Dienstag im Rahmen eines Pressegesprächs im Anschluss an eine Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main. Während der Veranstaltung hätten wie gewohnt Herstellervertreter Rede und Antwort gestanden. Die Presse war – wie auch in den Jahren zuvor – von der Versammlung ausgeschlossen.

Die Stimmung unter den 230 anwesenden Opel-Partnern nach dem Austausch und der verbandsinternen Diskussion der aktuellen Brennpunktthemen beschrieb Hübner trotz der aktuellen Absatzflaute des Fabrikats als „optimistisch“. Der Produktausblick sowie die Aussagen des Stellantis-Deutschlandchefs zur so genannten Commercial Policy – dem Vergütungssystem, das außerhalb des eigentlichen Vertriebsvertrags regelt, wie viel die Händler mit der Marke verdienen können – und den neuen Anforderungen zu der vom Hersteller geforderten Modernisierung der Opel-Autohäuser seien von den Händlern positiv aufgenommen worden.