Service Oriented Vehicle Diagnostics
Hellseherei in Sachen Diagnose
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Was künftig in Sachen Diagnose so heranwächst? Gute Frage! Fakt ist: Supercomputer („HPCs“) verlangen nach einer neuen Form der Fahrzeugkommunikation. Und: Kfz-Betriebe werden Fahrzeuge vor einer HU digital(er) prüfen müssen – Stichwort HU-Adapter.
Glas kann vieles. Vor allem taugt das bekannte Gemisch aus Quarzsand, Soda und Kalk als Behältnis, ebenso aber zum Transport von Daten als dünnste Fäden. Und in Form einer Kugel dient es in der Hellseherei als Übertragungsmedium. Eine Eins-zu-eins-Übertragung in die Realität ist hier, anders als im Fall von Glasfasern, meist nicht gegeben. Das heißt, was die Zukunft bringt, ist oft wage. Das gilt auch im Fall der Diagnose von Bordnetzen moderner Automobile. Auch hier weiß niemand, was exakt in ein paar Jahren der Fall sein wird. Aber: Einige Umrisse sind heute schon erkennbar. So existieren „Security Gateways“ zwar bereits, sie werden aber weiter an Bedeutung gewinnen.
Ein hingegen komplett neues Diagnosethema hört auf die Abkürzung SOVD („Service Oriented Vehicle Diagnostics“). Dahinter verbirgt sich ein Konzept, mit dem sogenannte HPCs („High Performance Computer“) diagnostiziert werden können. Denn statt über Dutzende „kleine“ Steuergeräte werden immer mehr moderne Fahrzeuge über einen bzw. wenige „Supercomputer“ verfügen. Mit einem solchen sind beispielsweise Tesla-Modelle, aber auch die ID-Reihe von Volkswagen bereits ausgerüstet. Bei ihnen soll SOVD das Übertragen und Verarbeiten von Daten, gerade im Fall großer Datenmengen/-raten wie im Rahmen von Software-Updates, einfacher machen und auch den Diagnosetester entlasten.
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