Hermann setzt in Mühlhausen auf Seat

Von Andreas Grimm

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Die Hermann-Gruppe baut Seat zu einer Kernmarke des Unternehmens aus. Die Eröffnung der Markenvertretung an dem Thüringer Standort ist jedoch nur ein Zwischenschritt.

Ab sofort auch mit Seat im thüringischen Mühlhausen vertreten: das Autohaus Hermann.(Foto:  Grimm / »kfz-betrieb«)
Ab sofort auch mit Seat im thüringischen Mühlhausen vertreten: das Autohaus Hermann.
(Foto: Grimm / »kfz-betrieb«)

Die Autohaus-Hermann-Gruppe investiert in die Marke Seat. Am Freitag hat das Unternehmen mit Stammsitz in Northeim ihren vierten Seat-Betrieb eröffnet. Im thüringischen Mühlhausen ergänzt das spanische Fabrikat nun die Traditionsmarken Renault und Dacia.

Entstanden ist seit dem Spatenstich im Februar durch Umbau und Erweiterung des bestehenden Betriebs ein 320 Quadratmeter großer Schauraum für die Modelle der Volkswagen-Tochter. In die Erweiterung hat Unternehmenschef Wolfgang Hermann knapp 500.000 Euro investiert und dabei die aktuelle Seat-CI – Highlightzone im Showroom, Empfangstresen, Sitzecke, anthrazitfarbene Außenfassade – umgesetzt. Die Planung für Betriebsleiter Sascha Käding sieht für das kommende Jahr 120 Neuwagen vor.

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Die Aufnahme von Seat am Standort Mühlhausen – bisher ein Open Point für den Importeur – ist angesichts der Unternehmensstrategie folgerichtig: Den Vertriebsvertrag mit dem Importeur schloss Hermann vor wenigen Jahren unter der Prämisse, das Fabrikat an allen sechs Standorten handeln zu wollen. „Um mit einer Marke erfolgreich zu sein, braucht es Stückzahlen – das gewährleistet nur die Präsenz an mehreren Standorten“, erklärt Co-Geschäftsführer Michael Zimbal.

Entsprechend wird die Gruppe noch in diesem Jahr in Goslar mit Seat erweitern, im kommenden Jahr folgt Einbeck. An diesen Standorten ist die Hermann-Gruppe auch mit Renault und Dacia vertreten, zudem ist Ford im Programm. Von Nissan und Peugeot, die nur an wenigen Standorten gehandelt wurden, hatte man sich getrennt.

„Ich glaube, Sie werden auch hier Erfolg haben“, sagte Thomas Djuren, Seat-Regionalleiter Nord, zur Eröffnung. Bisher habe sich die Zusammenarbeit gut entwickelt. Die Vorzeichen sind gut, denn seit dem Bau des Autohauses im Jahr 1993 habe sich der Standort mit Durchhaltevermögen ausgezeichnet. Die Anfänge des Betriebes reichen sogar bis in die Nachwendezeit zurück, als Klaus Hermann, der Bruder des jetzigen Unternehmenschefs, in einem Zelt Renault-Fahrzeuge in Mühlhausen verkaufte.

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