Hermann-Gruppe „Straße der Mobilität“ am neuen Standort Hildesheim

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

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Nach verschiedenen Umplanungen und einem intensiven Umbau ist der neu erworbene Betrieb der Hermann-Gruppe in Hildesheim nun voll funktionsfähig. Entstanden ist ein „Zukunftsstandort“ für den Renault- und Dacia-Händler.

Die Hermann-Gruppe hat in Hildesheim ein Autohaus übernommen, kernsaniert und mit einem umfassenden Verriebskonzept an den Start gebracht.(Bild:  Autohaus Hermann)
Die Hermann-Gruppe hat in Hildesheim ein Autohaus übernommen, kernsaniert und mit einem umfassenden Verriebskonzept an den Start gebracht.
(Bild: Autohaus Hermann)

Die Hermann-Gruppe hat ihren jüngsten Standort endgültig an den Start gebracht. In Hildesheim hatte der Renault-, Dacia- und Ford-Händler vor zwei Jahren einen Betrieb der Dello-Dürkop-Gruppe übernommen und seither umgebaut, erweitert und modernisiert. Entstanden ist in dem Gewerbegebiet an der Bavenstedter Straße ein moderner Renault- und Dacia-Betrieb mit großer Gebrauchtwagen-Ausstellung.

Gestaltet ist das Autohausgelände nach dem Konzept der „Straße der Mobilität“, das die Hermann-Gruppe bereits an anderen Standorten umgesetzt hat. Dabei werden Autointeressenten eingeladen, über das Betriebsgelände zu laufen oder zu fahren, um sich zunächst ohne Berührungsängste einen ersten Eindruck von den angebotenen Fahrzeugen zu verschaffen. Hildesheim sei für die Gruppe ein „Zukunftsstandort“ in einem Marktgebiet mit über 100.000 Einwohnern, sagte Geschäftsführer Michael Zimbal.

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Umgesetzt werden konnte das Konzept allerdings nur, weil Hermann nach dem Erwerb des Standorts noch ein benachbartes Grundstück dazukaufen konnte. Insgesamt hat die Gruppe nach eigenen Angaben 2,8 Millionen Euro in das Hildesheimer Projekt investiert – und immer wieder umgeplant. Ursprünglich war auf dem Gelände ein Neubau nach Renault-Vorgaben vorgesehen. In der Pandemie waren bei Unternehmenschef Wolfgang Hermann allerdings Zweifel gewachsen, ob die ursprünglich geplante Größenordnung in einem schrumpfenden Markt noch gerechtfertigt sei. Die Entwicklung der Neuzulassungen hat seine Bedenken bisher bestätigt.

In der Bauphase bei laufendem Betrieb wurde das Autohaus mehr oder weniger „kernsaniert“, sagte Standortleiter Jan Gäbke zur offiziellen Eröffnung. Auf den ersten Blick fällt nun das Parkdeck ins Auge, das quasi über dem eigentlichen Autohaus entstanden ist. Es hat eine Fläche von 600 Quadratmetern und Platz für 50 Neufahrzeuge, die dort präsentiert werden können. Zu erreichen ist das Deck über einen gläsernen Personenaufzug aus der Ausstellungshalle.

Zudem wurde der Werkstattbereich vergrößert, sodass zwei zusätzliche Arbeitsplätze entstanden sind, berichtet Zimbal. Neu eingebaut wurde zudem eine Waschanlage. Ein Lastenfahrstuhl sogt für den Transport der Neufahrzeuge auf das Präsentationsdeck. Abgerundet wird das Konzept eben durch die Gebrauchtwagen-Ausstellung. Die Erweiterungsfläche ermögliche es dem Händler, auch Fahrzeuge in der unteren Preiskategorie anzubieten.

Innovation ist Teil der Unternehmens-DNA

Natürlich hat die Hermann-Gruppe in Hildesheim in die Elektromobilität investiert. Schließlich gehörte der Händler zu den ersten Betrieben in Deutschland mit eigener Ladestation. Davon stehen in der Hildesheimer Filiale nun mehrere. Zudem wurde die Heizungsanlage auf ein Wärmepumpen-System umgestellt. „Autohäuser sind ein Ort der Transformation – insbesondere innovative Unternehmen wie Hermann“, sagte Reinhard Zirpel, früherer Renault-Kommunikationschef und heutiger Präsident des VDIK, in seinem Grußwort an die geladenen Gäste.

Damit rannte er bei Michael Löhe, Vorstand Vertrieb bei Renault Deutschland, offene Türen ein. Die Hermann-Gruppe sei beim Importeur und darüber hinaus als aktives Unternehmen bekannt, das regelmäßig mit neuen Projekten und Ideen für Aufmerksamkeit sorge. Selbst auf Frankreich kämen immer wieder Besucher in die Hermann-Zentrale nach Northeim.

Doch nicht nur Fachleute waren angetan vom Hermann-Autohaus, die Besucher waren es auch. Mit einem vielfältigen Programm hatte der Händler die Bevölkerung in Hildesheim angesprochen. Eine Dance & Drama School zeigte Aufführungen in fantasievollen Kostümen, die Footballer der Hildesheim Invaders legten einen sportlichen Auftritt hin, und ihre Cheerleader-Gruppe zeigte akrobatische Showeinlagen.

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