Herstellerplattformen: Mehr Marktplätze

Von Martin Achter

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Einzelne Onlinebörsen stehen bei Händlern derzeit teils massiv in der Kritik – wegen ihrer Preise oder einzelner Funktionen. Jedoch kommt Bewegung in das Feld der Marktplätze. Es gibt neue Anbieter, aber auch die Hersteller selbst werden aktiver.

Werden künftig drei statt bisher zwei markenübergreifende Onlinefahrzeugbörsen den Markt bestimmen? VW bringt mit Heycar einen ernst zu nehmenden Player an den Start. Aber auch andere Marken sind mit eigenen Plattformen aktiv.(Bild:  Copyright: Andrey Popov - stock.adobe.com, Montage »kfz-betrieb«)
Werden künftig drei statt bisher zwei markenübergreifende Onlinefahrzeugbörsen den Markt bestimmen? VW bringt mit Heycar einen ernst zu nehmenden Player an den Start. Aber auch andere Marken sind mit eigenen Plattformen aktiv.
(Bild: Copyright: Andrey Popov - stock.adobe.com, Montage »kfz-betrieb«)

Preiserhöhungen, neue Tarifstrukturen, Händler- und Fahrzeugpreisbewertungen: Das Verhältnis zwischen Autohändlern und Onlinefahrzeugbörsen muss aktuell wohl als eher angespannt bezeichnet werden. Denn mit den Änderungen der vergangenen Monate und Jahre haben die Plattformen dem Handel einiges zugemutet. Das hat nicht jedem geschmeckt, weil die Neuerungen mitunter auch direkt die Geschäftspolitik von Autohäusern betrafen.

Seit Herbst vergangenen Jahres nun haben nicht wenige Händler die Hoffnung, dass sich die Marktstrukturen bei den Onlinemarktplätzen zumindest in Teilen bewegen: Volkswagen, genauer seine Finanzsparte, brachte mit Heycar einen neuen markenübergreifenden Marktplatz an den Start. Und diesem traut so mancher in der Branche zu, seinen Platz neben dem momentan dominierenden Duopol von Autoscout 24 und Mobile.de zu finden. Die Portokasse bei Heycar dürfte aufgrund der Konzernzugehörigkeit jedenfalls ausreichend gefüllt sein.