Heycar: „Gebühren erst ab Herbst“

Von Dr. Martin Achter Autor Name

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Die neue markenübergreifende Gebrauchtwagenbörse des VW-Konzerns geht in die Vollen: Seit Anfang März wirbt Heycar bundesweit und arbeitet an einem Preismodell. Gebühren will die Plattform nur bei Verkaufserfolg verlangen – und wohl erst ab Herbst. Händler- und Preisbewertungen sind nicht geplant.

Geschäftsführer Markus Kröger: Heycar müsse „ein dickes Brett bohren“, um sich gegen etablierte Gebrauchtwagenplattformen durchzusetzen, sehe sich aber in der Lage, diese Aufgabe zu bewältigen.(Bild:  Volkswagen Financial Services/Heycar)
Geschäftsführer Markus Kröger: Heycar müsse „ein dickes Brett bohren“, um sich gegen etablierte Gebrauchtwagenplattformen durchzusetzen, sehe sich aber in der Lage, diese Aufgabe zu bewältigen.
(Bild: Volkswagen Financial Services/Heycar)

Der neue markenübergreifende Online-Gebrauchtwagenmarktplatz Heycar will Händlern wahrscheinlich erst ab Herbst Inseratsgebühren berechnen. „Momentan können Händler noch kostenlos bei uns inserieren“, sagte Geschäftsführer Markus Kröger im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Die Plattform arbeite derzeit noch an einem Preismodell. Sicher sei aber, dass Händler künftig nur bei Verkaufserfolg zahlen sollten.

Zwar habe die Börse schon zum offiziellen Start im Herbst 2017 angekündigt, dass sie wahrscheinlich erst ab der zweiten Hälfte dieses Jahres zur Kasse bitten werde. Aufgrund der Arbeiten am Preismodell werde jetzt aber zeitlich klarer, wann sie Händlern Gebühren berechnen werde, sagte Geschäftsführer Kröger: „Wahrscheinlich wird es sogar erst im vierten Quartal der Fall sein.“

Kröger zeigte sich überzeugt, dass Heycar seinen Platz neben den etablierten Onlinebörsen finden wird: Für die im März gestartete Endkunden-Werbekampagne stehe der Plattform „ein Budget zur Verfügung, das sich im Wettbewerbsumfeld durchaus sehen lassen kann“. Es sei klar, dass der Name Heycar bekannt werden müsse, „um erfolgreich zu sein und gegen die Marktmacht der Wettbewerber anzukommen“.

„Wir müssen ein dickes Brett bohren“, sagte Heycar-Chef Kröger. „Aber wir haben mit Volkswagen Financial Services einen starken Investor im Hintergrund, um diese Aufgabe zu bewältigen.“ Und viele Händler, die den Kunden über die Plattform ihre Fahrzeuge anbieten wollten, kämen von alleine auf das Unternehmen zu.

Derzeit im Handel viel diskutierte Funktionen wie Preis- und Händlerbewertungen plane Heycar nicht – oder zumindest vorerst nicht, sagte Kröger. Preisbewertungen solle es überhaupt nicht geben. Und Händlerbewertungen spielten derzeit zumindest keine Rolle in den Überlegungen.

Das ganze Interview mit Markus Kröger zu seinen Plänen für Heycar lesen Sie in Ausgabe 12/2018 von »kfz-betrieb« (Erscheinungstag: Freitag, 23.3.2018).

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