Porsche Classic Zentrum Kassel Hochklassiges Geschäftsmodell mit Gebrauchten

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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250 historische Porsche-Modelle im Bestand und leidenschaftliche Kfz-Mechatroniker – die Glinicke-Gruppe hat in Kassel eine Anlaufstelle für sehr spezielle Gebrauchte geschaffen.

Doppelt historisch: Die Glinicke-Gruppe hat in Kassel ein altes Lagergebäude für VW-Teile in ein Porsche Classic Zentrum verwandelt.(Bild:  Grimm – VCG)
Doppelt historisch: Die Glinicke-Gruppe hat in Kassel ein altes Lagergebäude für VW-Teile in ein Porsche Classic Zentrum verwandelt.
(Bild: Grimm – VCG)

Selbst in der edlen und exklusiven Porsche-Welt gibt es noch Steigerungsformen: Ein Classic-Zentrum – spezialisiert auf die Reparatur, den Erhalt und den Verkauf historischer Porsche-Fahrzeuge – ist ein Höhepunkt automobiler Emotionalität. Nun gibt es diese Anlaufstelle endlich auch im Heimatland der Marke. Eröffnet hat das Classic Zentrum Anfang April die Glinicke-Gruppe in ihrer Heimatstadt Kassel mit viel Prominenz und 350 Gästen, darunter Mark Philipp Porsche, Enkel von Ferry Porsche, und Karsten Sohns, Finanzvorstand von Porsche Deutschland.

Betritt man den Schauraum, fällt rechts ein quietschgelber Porsche 914 ins Auge, hinter dem Eingang steht ein grün-weiß lackierter Porsche-Rennwagen, dann folgt ein Porsche 911 GT 1, links daneben ein rotes 356er Cabrio. Aber das ist nicht alles. Jenseits des Schauraums, optisch an die Porsche-Approved-Service-Zentren angelehnt, öffnen sich Halle um Halle, dazu eine weitläufige Werkstatt und Lagerräume. Das Gebäude mit 6.000 Quadratmetern Fläche ist selbst historisch. Die Familie Glinicke hatte es ab 1948 gebaut, um von hier aus als Großhändler von VW die Partner des Herstellers mit Ersatzteilen zu versorgen. Diese Tradition atmet das Gebäude noch heute und erzeugt ein Spannungsfeld aus Industrie-Architektur und Lagerhalle, aus der Porsche-CI und der an einer Wand im Showroom extra aufgelassenen rohen Backsteinwand des Ursprungsgebäudes.