MM Kfz-Service Hochwertiger Service – aber nachhaltig und entspannt

Von Jens Rehberg 4 min Lesedauer

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Mitten in der Corona-Pandemie hat Manuel Muhr einen siebenstelligen Betrag investiert, um einen freien Werkstattbetrieb zu bauen, der vor allem ökologisch vorbildlich ist.

Der fränkische Servicebetrieb schaffte in diesem Jahr den zweiten Platz beim Deutschen Werkstatt-Preis von »kfz-betrieb«. (Bild:  Rehberg/VCG)
Der fränkische Servicebetrieb schaffte in diesem Jahr den zweiten Platz beim Deutschen Werkstatt-Preis von »kfz-betrieb«.
(Bild: Rehberg/VCG)

Im Jahr 2007 hat Manuel Muhr ein Gewerbe angemeldet und an Fahrzeugen gearbeitet, in der Garage seines Vaters. „Eine Hebebühne hat da nicht reingepasst“, erzählt der Franke. Also musste erstmal ein Wagenheber reichen – „irgendwann kam ein zweiter dazu. Damit haben wir vom Turbolader bis zum Getriebe alles gemacht in der Garage.“ Erst 2017 zog der Unternehmer in eine Halle um – mit immerhin 130 Quadratmetern Fläche: „Da konnten wir zumindest mal zwei Arbeitsplätze einrichten.“

Eigentlich wollte Manuel Muhr damals schon neu bauen. Aber von den Behörden hagelte es nur Absagen, weil er nach Ansicht der Planer für ein knappes Dutzend Mitarbeiter viel zu viel Flächenbedarf gehabt habe. „Die wollten das Zehnfache an Beschäftigten“, so Muhr. Schließlich kaufte er eine ehemalige Fruchtsaftkelterei südlich von Ansbach an der A6 und baute sie ab 2021 zwei Jahre lang nach seinen Vorstellungen um. Mitten in der Corona-Pandemie investierte der Unternehmer sehr viel Geld – nicht zuletzt in umweltfreundliche Energietechnik.