Europaweit Hyundai-Händler erhalten neue Verträge

Von Andreas Wehner

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Die deutschen Partner des koreanischen Autobauers Hyundai sollen im nächsten Jahr neue Verträge erhalten – wie auch ihre Kollegen in anderen europäischen Ländern. Eine Netzkündigung gibt es nicht. Auch will Hyundai am selektiven Vertrieb festhalten.

(Foto: Wehner)

Hyundai führt europaweit neue Verträge ein. Der Importeur habe seine Partner am Donnerstag auf einer Händlertagung darüber informiert, dass es im kommenden Jahr neue Händler- und Serviceverträge geben soll, heißt es in einer Pressemitteilung der Koreaner.

Die genaue Vorgehensweise für die Einführung der Verträge ist den Angaben zufolge noch nicht abschließend geklärt. „Fest steht jedoch, dass es beim klaren Bekenntnis für das Vertriebsmodell mit eigenständig agierenden Händlern bleibt“, heißt es in der Mitteilung. Hyundai setzt weiter auf den selektiven Vertrieb und nicht auf ein Agentursystem. Die Anzahl der Verkaufsstandorte soll unverändert bei rund 500 bleiben.

Derzeitige Grundlage der Geschäftsbeziehung mit dem Vertragshandel ist ein Händlervertrag aus dem Jahr 2003, der seither verschiedentlich angepasst wurde. Der Servicevertrag stammt aus dem Jahr 2017. Auch der neue Vertrag soll nicht in Verbindung mit einer Netzkündigung eingeführt werden. Alle bisherigen Hyundai-Händler sollen auch den neuen Vertrag angeboten bekommen.

Hyundai Motor Europe habe zudem beschlossen, in den wichtigsten Vertriebsmärkten vor der Einführung der neuen Verträge eine Händlernetzstudie durchzuführen, heißt es weiter. Die Studie solle die jeweilige Marktsituation in den unterschiedlichen Ländern berücksichtigen.

Hintergrund ist die neue GVO, deren Regelungen sich auch in den neuen Hyundai-Verträgen wiederfinden sollen. Zudem sei Hyundai im Wandel vom Autohersteller hin zum Mobilitätsdienstleister. Das soll das neue Regelwerk ebenso berücksichtigen wie das auf Elektromobilität ausgerichtete Produktportfolio sowie aktuelle Vertriebskonzepte.

Hyundai verbuchte in Deutschland von Januar bis November 2022 rund 94.000 Neuzulassungen. Das entspricht einem Marktanteil von 4 Prozent.

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