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Hyundai i10: Mehr Platz, mehr Technik

| Autor: Andreas Wehner

Der Öffentlichkeit zeigt Hyundai den neuen i10 erst auf der IAA in Frankfurt. »kfz-betrieb« konnte jedoch schon einen Blick auf die jüngste Generation des kleinen Koreaners werfen und hat die ersten Daten.

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Hyundai hat Journalisten einen ersten Blick auf den neuen i10 gewährt.
Hyundai hat Journalisten einen ersten Blick auf den neuen i10 gewährt.
(Bild: Wehner/»kfz-betrieb)

Hyundai erneuert sein Angebot im A-Segment. Auf der IAA in Frankfurt stellen die Koreaner erstmals den neuen i10 vor. Bei einer Vorpremiere in Amsterdam gewährte Hyundai Journalisten bereits einen Blick auf die dritte Generation des kleinsten Modells.

Der neue i10 ist zwei Zentimeter niedriger als der Vorgänger, gleichzeitig aber auch zwei Zentimeter breiter. Dadurch steht der Kleinstwagen jetzt satter auf der Straße. Das massivere Erscheinungsbild wird zudem durch die fast schon muskulöse, von Kanten und Sicken dominierte Optik unterstützt. Zudem ist der i10 erstmals auch mit optionalen 16-Zoll-Rädern erhältlich, die ihn dynamischer wirken lassen. Für einen futuristischen Look sorgen die auf den Kühlergrill aufgesetzten LED-Tagfahrlichter in Wabenstruktur.

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In der Länge legte der i10 zwar nur fünf Millimeter zu, dafür verlängerten die Entwickler den Radstand um ganze vier Zentimeter. Das Ergebnis: deutlich mehr Platz im Innenraum, vor allem auf der Rückbank. Selbst größere Fahrer können hinten entspannt sitzen – allerdings nur zu zweit. Hyundai bietet den i10 zwar auch als Fünfsitzer an, allerdings wird es zu dritt schon sehr kuschelig hinten. In den Gepäckraum passen 252 Liter.

Größter Touchscreen im A-Segment

In Sachen Konnektivität will Hyundai mit dem i10 Maßstäbe in seiner Klasse setzen. So ist der Kleinstwagen mit einem Acht-Zoll-Touchscreen erhältlich – dem größten im A-Segment. Über Apple Carplay und Android Auto kann das Smartphone integriert werden, das man zusätzlich im Auto kabellos laden kann.

Wer das Navigationspaket bestellt, erhält außerdem Hyundais neuen Konnektivitätsdienst „Blue Link“, der neben Verkehrs- und Wetterinformationen auch eine Tankstellen- und Parkplatzsuche bietet. Zudem können Nutzer über eine Smartphone-App Fahrzeugdaten abrufen.

Zudem ist der i10 mit einem ganzen Strauß von Assistenzsystemen erhältlich. Dazu gehören ein Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung, ein Spurhalteassistent, eine Verkehrszeichenerkennung, ein Fernlichtassistent und ein Aufmerksamkeitswarner.

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Preise noch nicht genannt

Motorseitig haben i10-Käufer die Wahl zwischen einem 1,0-Liter-Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und einem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 64 kW/84 PS. Beide Triebwerke sind serienmäßig mit einem Fünf-Gang-Handschaltgetriebe kombiniert, können aber auch mit einem automatisierten Fünf-Gang-Getriebe kombiniert werden.

Die genauen Preise verrät Hyundai noch nicht. Es ist jedoch zu erwarten, dass der i10 wie bisher ab rund 10.000 Euro erhältlich sein wird.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«