IAA 2011: Reifenhersteller zeigen Flagge
Nur fünf Reifenhersteller sind in Frankfurt vertreten: Bridgestone, Continental, Hankook, Kumho und Michelin. Dennoch bieten sie zur IAA viel Interessantes.
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Kein Auto fährt ohne Reifen – das weiß jedes Kind. Trotzdem haben nur fünf Reifenhersteller in diesem Jahr einen Stand auf der Internationalen Automobilausstellung gebucht: Bridgestone, Continental, Hankook, Kumho und Michelin.
Die Giganten Goodyear Dunlop und Pirelli fehlen ebenso wie der indische Apollo-Konzern mit seiner Tochter Vredestein oder bekannte Marken wie Nokian und Yokohama sowie Newcomer wie Nexen – von den angeblich so ehrgeizigen Chinesen ganz zu schweigen. Trotzdem dürfte sich für Messebesucher ein Abstecher zu den Ausstellern aus der Reifenwelt lohnen – zum Beispiel zu Continental.
Die Hannoveraner stellen neue Reifenkonzepte für Elektrofahrzeuge und für konventionelle Pkw vor. Alle neuen Konstruktionen sollen einen deutlich reduzierten Rollwiderstand aufweisen, ohne Einbußen bei den sicherheitsrelevanten Eigenschaften. Speziell für elektrisch angetriebene Wagen hat Conti den Prototypen Conti e-Contact entwickelt. Durch seine neuartige Größe und Konstruktion hat dieser Reifen deutlich weniger Rollwiderstand als herkömmliche Pneus, heißt es in einer Mitteilung, und vergrößert damit die Reichweite von Elektroautos.
Der Messeauftritt der Reifensparte ist eingebunden in das Standkonzept des Automobilzulieferers Continental AG, das unter dem Motto „Driving Future Mobility“ steht. Entlang der Megatrends Sicherheit, Umwelt, Information und Erschwingliche Fahrzeuge sowie des Themas Elektromobilität ermöglicht das Unternehmen auf über 900 m² Fläche einen Blick in die Zukunft individueller Mobilität. Dazu gehören neuartige Fahrerassistenz- und Bremssysteme, Fahrzeugzugangs-, Vernetzungs- und Bedienkonzepte, Antriebstechnologien, Sensoren und Innenraummaterialien.
Seite 2: Premium bei Hankook, Bridgestone speckt ab
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