Ford
Im Zangengriff
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Ein herausforderndes Pkw-Geschäft und ein hoher Druck, auch im erfolgreichen Nutzfahrzeuggeschäft die Elektroquote zu erfüllen: Nach dem Abschluss der Markentransformation bleibt die Lage im Ford-Handel anspruchsvoll.
Noch vor zwei Jahren war das zwei Milliarden Euro teure Kölner Ford-Werk ein echter Hoffnungsträger für den Automobilproduktionsstandort Deutschland: Auf der symbolträchtigen Eröffnungsfeier an einem sonnigen Junitag läutete der damals amtierende Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem Geschäftsführenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Ford Motor Company, William Clay Ford Junior, symbolisch die neue elektrische Ära von Ford ein.
Inzwischen sind über Köln jedoch dunkle Wolken aufgezogen. Erst musste der Produktionsstart des ersten in Köln-Niehl produzierten Ford Explorer um rund neun Monate nach hinten verschoben werden, dann schlug die bundesweit schwache E-Nachfrage ins Kontor. Das einstige Vorzeigewerk des Herstellers, in dem über 40 Jahre das Erfolgsmodell Fiesta vom Band rollte, ist inzwischen zum Sorgenkind mutiert. Das macht aktuell medial vor allem mit seinem geplanten, massiven Stellenabbau Schlagzeilen: Von den rund 11.500 Jobs sollen 2.900 wegfallen. Erstmals waren die Mitarbeiter Mitte Mai in den Streik getreten. Inzwischen wurden die Verhandlungen zwar wieder aufgenommen, zu einer Einigung war es zum Redaktionsschluss aber noch nicht gekommen.
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