Ineos Portfolio-Ausbau mit Pick-up und Wasserstoff

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Der junge Nutzfahrzeug-Hersteller Ineos nimmt Fahrt auf. Während nach und nach die Modelle des Geländewagens Grenadier zu den Kunden rollen, zeichnen sich weitere Produkterweiterungen ab.

Der kommende Pick-up von Ineos heißt Quartermaster und basiert auf dem Grenadier.(Bild:  Ineos Automotive)
Der kommende Pick-up von Ineos heißt Quartermaster und basiert auf dem Grenadier.
(Bild: Ineos Automotive)

Die junge Geländewagenmarke Ineos geht die nächsten Schritte in die Zukunft. Nach dem Produktions- und Auslieferungsstart des ersten Modells Grenadier arbeitet Ineos nun an der breiteren Aufstellung seines Produktangebots. Als nächstes wird das Pick-up-Derivat des Modells Grenadier auf dem Goodwood Festival of Speed in England vom 13. bis 16. Juli seine Weltpremiere erleben.

Nach bisherigen Informationen handelt es sich bei dem Grenadier Quartermaster genannten Modell um ein Double Cab Pick-up. Viel mehr, als dass das Auto damit wohl ein Fünfsitzer sein wird, verrät Ineos bisher nicht. Anzunehmen ist, dass der Quartermaster von den BMW-Motoren angetrieben wird, die im Grenadier bislang verbaut werden. Mehr will der Hersteller zum Auftakt des Speed-Festivals auf einer Pressekonferenz preisgeben.

Laut „Auto Motor und Sport“ wird der Pick-up einen deutlich längeren Radstand haben als der geschlossene Grenadier, wodurch ein geräumiger Innenraum entstehen und die Ladefläche die für die Fahrzeuggröße üblichen 1,5 Meter Länge haben soll. Der Ersatzreifen soll jedoch nicht unter, sondern seitlich stehend auf der Ladefläche Platz finden.

Zu sehen ist in Goodwood zudem die mögliche Antriebszukunft der Ineos-Fahrzeuge, nachdem der Hersteller bereits ein kleineres Modell mit Elektroantrieb bestätigt hat: Neben dem Pick-up wird erstmals das Demonstrationsfahrzeug des Grenadier mit Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik vorgestellt.

Ineos sieht in der Wasserstoff-Technologie die emissionsfreie Antriebszukunft für schwere Geländewagen mit großer Reichweite. Für diese Anwendungen sei der E-Antrieb inklusive der nötigen Batterien nicht geeignet, hatte Ineos-Automotive-Gründer Jim Ratcliffe bereits vor einem Jahr betont.

Am Wasserstoff-Thema forscht Ineos schon länger. Bereits 2021 hatte das Unternehmen Tests mit einem H2-Konzeptfahrzeug angekündigt. Ziel sei, mit dem Wasserstoff-Grenadier eine Reichweite zu schaffen, für die einst „der Land Rover Defender der alten Schule geboren wurde“, hieß es damals. Der Schritt hin zum Wasserstoff liegt durchaus nahe: Der gleichnamige Mutterkonzern Ineos betreibt Elektrolyse-Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff und ist daher mit dem Gas bestens vertraut.

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