Infiniti: Wichtig sind mehr Servicepunkte

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Infiniti ist zuletzt beim Netzausbau nicht vorangekommen. Michael Briante, Regionaldirektor für Zentraleuropa, wünscht sich mehr Servicestandorte, nennt aber keine konkreten Zahlen.

Michael Briante, Regionaldirektor für Zentraleuropa bei Infiniti
Michael Briante, Regionaldirektor für Zentraleuropa bei Infiniti
(Foto: Infiniti)

Redaktion: Herr Briante, Sie leiten seit April die Geschicke von Infiniti in Mitteleuropa. Wie schätzen Sie derzeit die Marktchancen für Ihr Fabrikat in Deutschland ein?

Michael Briante: Das Modell Q50, das wir Ende letzten Jahres auf den deutschen Markt gebracht haben und das mittlerweile in unterschiedlichen Ausführungen verfügbar ist, hat sich sehr gut entwickelt. Seit September 2014 gibt es den Q50 beispielsweise auch als Benziner. Zudem erweitern das neues Sondermodell QX70 S Design sowie gegen Ende nächsten Jahres der Q30 unsere Modellpalette. Der Wunsch nach einer Alternative zu den gängigen Marken ist da und das wird uns immer wieder bestätigt. Das Umdenken und der Verkaufsprozess dauern aber gerade im gewerblichen Bereich etwas länger. Wir sind hier weiter zuversichtlich was die Entwicklung des deutschen Marktes anbelangt.

Infiniti Q50: Neustart in die Mittelklasse

Mit dem Q50 hat Infiniti auf der IAA 2013 eine Steilvorlage für den Absatz geliefert. Allerdings gibt es weiterhin nur fünf Händler in Deutschland. Für einen Anstieg der Verkäufe wären aber deutlich mehr nötig. Wann wird das Netz endlich ausgebaut?

In Deutschland ist der Ausbau von Servicepunkten geplant, die besonders wichtig sind für das Flottengeschäft. Hier sind wir bereits in Verhandlungen mit möglichen Partnern und führen zudem an mehreren wichtigen Standorten gute Gespräche mit Investoren, um zeitnah unser Händlernetz auszubauen.

Welche Zielgröße streben Sie für das Netz an – und warum diese Zahl? Unter Ihren Vorgängern und Interims-Vorgängern schwankte die Zahl zwischen 10, 20 und 40 Standorten!

Wichtiger als eine konkrete Zahl ist die richtige regionale Abdeckung. Daran arbeiten wir kontinuierlich. Und natürlich ist der Süden Deutschlands für uns der nächste logische Schritt. Hierauf konzentrieren sich aktuell unsere Aktivitäten.

Steht die Idee noch, dass Infiniti mittelfristig einen Vertragspartner in jeder deutschen Großstadt ab 100.000 Einwohner haben sollte?

Diese Aussage ist mir nicht bekannt. Klar ist, dass wir unser Netz ausbauen müssen und werden. Ob mit dedizierten Infiniti-Händlern oder über Servicepunkte werden wir von Fall zu Fall prüfen. Uns ist vor allem die Auswahl des richtigen Partners wichtig für unsere Zusammenarbeit.

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