Innung Berlin: „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Kfz-Innung Berlin setzt auf die Jugend. Damit die Branche auch künftig bei der Berufswahl der jungen Menschen eine Hauptrolle spielt, hat sich die Innung einiges einfallen lassen. Obermeister Thomas Lundt gibt beim traditionellen Sommerfest einen Einblick.

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Obermeister Thomas Lundt beim Sommerfest.
Obermeister Thomas Lundt beim Sommerfest.
(Bild: Zietz)

Beim Berliner Kfz-Gewerbe läuft es rund. Autohäuser und Werkstätten blicken zufrieden auf die positive Entwicklung im ersten Halbjahr zurück. „Solange die deutsche Wirtschaft wächst, profitieren wir von der weiter steigenden Zahl der gewerblichen Neuzulassungen“, sagte Obermeister Thomas Lundt zur Eröffnung des traditionellen Sommerfests der Kfz-Innung Berlin. „Dieser Trend hält in diesem Jahr an.“

Lundt lobte das Engagement der Betriebe, nicht zuletzt bei der Ausbildung. Die Sicherung der Nachwuchskräfte ist – wie in anderen Innungen auch – eines der Topthemen in Berlin. „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“, betonte der Obermeister. Geeigneten Nachwuchs für die Branche zu finden und diesen hervorragend auszubilden, sei Aufgabe Nummer eins.

Zurzeit haben die Mitgliedsbetriebe mehr als 1.700 junge Menschen unter Vertrag, die sie zum Kfz-Mechatroniker, Kfz-Servicemechaniker oder Kfz-Servicehelfer ausbilden. Im Frühjahr hat die Kfz-Innung 420 Gesellen freigesprochen.

Die Führungsspitze der Kfz-Innung Berlin feiert: (v. li.) Geschäftsführer Dieter Rau und Obermeister Thomas Lundt sowie die Vorstandsmitglieder Katrin Riehl, Thomas Höser, Thilo Troll, Anselm Lotz, Manfred Zellmann und Axel Pilatowsky.
Die Führungsspitze der Kfz-Innung Berlin feiert: (v. li.) Geschäftsführer Dieter Rau und Obermeister Thomas Lundt sowie die Vorstandsmitglieder Katrin Riehl, Thomas Höser, Thilo Troll, Anselm Lotz, Manfred Zellmann und Axel Pilatowsky.
(Bild: Kfz-Innung)

Damit sich die jungen Männer und Frauen bei ihrer Berufswahl weiterhin für eine Ausbildung in der Branche entscheiden, unternimmt die Kfz-Innung zahlreiche Aktionen: Tage der Berufsausbildung, Girls’ Day und nicht zuletzt die Veranstaltung „Teste dein Berufstalent“. Den Schülern der neunten Klasse bot die Bernauer Fachschule einen Einblick in die Berufswelt des Kfz-Gewerbes. „Die Ausbildungsbetriebe konnten an diesem Tag ihren möglichen Berufsnachwuchs kennenlernen und viele Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworten“, erläuterte Lundt.

Auch mit diversen anderen Aktionen machte die Innung auf sich und auf die Branche aufmerksam. Dazu gehören nicht nur diverse Veranstaltungen, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu gewinnen, sondern auch Gespräche mit Politikern. Gemeinsam mit der Landesverkehrswacht und Schulsenatorin Sandra Scheeres veranstaltete die Innung zum Schulanfang die Aktion „Vorfahrt für Kinder“. Das Logo des Berliner Kfz-Gewerbes sah man auf allen Bussen und auf den großflächigen Werbetafeln.

Die Innung feiert jeden Sommer ihr traditionelles Fest. Das abwechslungsreiche Programm lockt viele Mitglieder und ihre Familien sowie Freunde zu der Veranstaltung. Mehr als 23 Partner unterstützen das Sommerfest der Kfz-Innung Berlin.

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