Internet Sales Award 2009: Erlebnis Fahrzeugmarkt

Autor / Redakteur: Stephan Richter /

Das Autohaus Mothor aus Brandenburg setzt in seinem Internetauftritt auf Entertainment und Informationen. Mit guten Ideen erreicht das Unternehmen den dritten Platz beim Internet Sales Award 2009.

Anbieter zum Thema

Frank Motejat, der Geschäftsführer vom Autohaus Mothor, horcht auf: Gerade hat er einen Softwaretipp erhalten, durch den er mit geringem Aufwand neue Kunden erreichen kann. Bevor der Hinweis in Vergessenheit gerät, hat er schon Papier und Stift gezückt und macht sich Notizen – nebenbei, für ein nachhaltiges Ergebnis. „Wir möchten alle unsere Prozesse insofern optimieren, dass wir mit wenig Energie einen hohen Ertrag erzielen“, sagt Motejat.

Diese Art der Relation soll zu mehr Nachhaltigkeit führen, die auch den Internetauftritt des Unternehmens unter www.mothor.de prägt. Er ist klar verständlich aufgebaut und öffnet sich somit auch Nutzern, die sich nicht so oft in der Onlinewelt bewegen. „Die Kunden müssen schnell fündig werden und sich nicht erst lange durch die einzelnen Ebenen klicken. Der Auftritt soll freundlich, übersichtlich und familiär sein“, sagt Motejat.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Daher sind alle abgebildeten Personen auf der Internetseite auch Mitarbeiter des Unternehmens. „So schaffen wir gleich eine Verbindung zum Autohaus, denn die Kunden erkennen ihre Ansprechpartner wieder“, erklärt Motejat.

Die Autohaus Mothor GmbH gehört zur Thormann-Gruppe. Diese besteht aus neun Autohäusern mit den Marken Volkswagen, Skoda, Mitsubishi und Kia.

Mothor holt mit seinem Angebot aber auch die „Generation Internet“ ab: Die User, die sich tagtäglich mit Smart-Phones, Iphones, MP3-Playern oder Spielekonsolen beschäftigen. Kunden also, die von einem Internetauftritt nicht nur reine Information verlangen, sondern auch eine Spur Entertainment. Daher steht seit Kurzem der „Erlebnis-Fahrzeugmarkt“ auf www.mothor.de.

Angebot für die „Generation Internet“

Mit einer flash-animierten Seite gestaltet sich die Fahrzeugsuche sehr spielerisch. Zu Beginn kann der Kunde die Marke auswählen und die Fahrzeugart sowie weitere Kriterien wie Kilometerstand, Preis, Antriebsart, Leistung oder Extras einstellen.

Das Programm zeigt die Ergebnisse in Form einer interaktiven Anzeige. Die Fahrzeuge erscheinen wie Bausteine in einer Mauer, und die Kunden erhalten mit dem Mauszeiger weitere Informationen. Wenn der Kunde in diesem Fenster nachträglich die Suchkriterien verändert, verschwinden die Fahrzeuge/ Bausteine aus der Ansicht oder es kommen neue Angebote hinzu. Mit diesem Angebot erreicht Mothor spielend das nächste Level bei der Fahrzeugsuche der Zukunft.

Trotz des hohen Entertainmentfaktors ist der „Erlebnis-Fahrzeugmarkt“ nicht als reines Spielzeug zu sehen. Vielmehr weckt er Emotionen und stärkt schon den ersten, meist anonymen Internet-Kontakt mit dem Autohaus.

Der Kunde soll sofort das Gefühl haben, dass es sich bei den Verantwortlichen um moderne Menschen handelt, die die digitalen Zeichen der Zeit erkannt haben und ihre neue, heranwachsende Kundschaft verstehen.

Den „Erlebnis-Fahrzeugmarkt“ haben Stephan Krebs von der Firma „eAutoseller“ und ein Münchner Designteam entwickelt. Krebs weist aber darauf hin, dass die Idee zur Urversion des Programms von Franz Xaver Hirtreiter stammt, dem Geschäftsführer der Autohausgruppe AVP.

Kategorien sind grafisch dargestellt

Ziel war es, mit der animierten Fahrzeugsuche etwas komplett Neues zu gestalten: „Wir wollten ein exklusives Angebot schaffen – übersichtlich, leicht verständlich und auf ‚iPhone’-Niveau.“ Zudem sei es wichtig gewesen, die einzelnen Fahrzeugarten vorzustellen, da sich viele Kunden bei der Kategorisierung nach Van, Roomster, Geländewagen oder Ähnlichem oft nicht zurechtfinden. „Diesen Punkt möchten wir in Zukunft optimieren“, sagt Motejat weiter.

Zudem erhöhe die neue Funktion merklich die Zugriffszahlen auf www.mothor.de. „Seit Start des Programms konnten wir die Verweildauer von 4,35 Minuten auf 11 Minuten verlängern, die Detailansichten wurden 25 Prozent häufiger aufgerufen, und die Anzahl der Pageviews ist insgesamt um 19 Prozent gestiegen“, lautet das Fazit von Motejat.

Wer sein Fahrzeug auf traditionelle Weise suchen möchte, dem stehen unter dem Menüpunkt „Fahrzeugmarkt“ die Bereiche Neu-, Dienst-, Jahres- und Gebrauchtwagen zur Verfügung. Hier haben die Kunden die Möglichkeit, den gesamten Kfz-Bestand des Unternehmens nach ihrem Wunschauto zu durchsuchen. Dies ist in 24 Sprachen möglich, und die Interessenten können unterschiedliche Kriterien eingeben, um die Abfrage detailliert auszuführen. Das Anklicken von Sonderausstattungen soll noch präzisere Ergebnisse liefern.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:317639)