Mini
Ist die Agentur das Ass im Ärmel?
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Ab 1. Oktober verkauft die BMW Group die Marke Mini im Agenturvertrieb. Der Handel begrüßt die Umstellung: weniger Risiken, kein Intrabrand-Wettbewerb. Aber es sind noch ein paar Detailfragen offen, die wesentlich sind beim dem Transfer in den Händleralltag.
Es scheint kein Fehler zu sein, erst mal klein anzufangen. Schon gar nicht bei der Marke Mini. Seit Anfang des Jahres verkauft die BMW Group die Mini-Modellpalette in Italien, Schweden und Polen im Agenturvertrieb. Seit dem 1. Mai auch in Finnland und Norwegen und ab dem 1. Oktober auch in Deutschland. Der Gedanke dahinter: Lernen aus kleineren Märkten, bevor der Direktvertrieb mit einem Big Bang auf dem größten europäischen Markt startet. So lassen sich im laufenden Prozess Korrekturen vornehmen, die für reibungslose Abläufe hierzulande sorgen sollen.
Ausgefeilte, erprobte Prozesse
Christian Ach, seit März Leitung Vertrieb Deutschland, kennt das Prozedere aus eigenem Erleben als Vertriebsleiter für Nordeuropa. In Schweden hat er live miterlebt, wie der erste Mini dort im Direktvertrieb gekauft wurde. Maßgabe war und ist, das Kauferlebnis für den Kunden so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten. Was nach vorne einfach erscheint, bringt aber in der Regel hochkomplexe Prozesse hinter den Kulissen mit sich. „Wir haben jeden Prozess geübt und unzählige Male getestet“, sagt Christian Ach im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Wird das Auto bar bezahlt, finanziert oder geleast – jeder einzelne Schritt, der dafür nötig ist, wurde immer wieder wiederholt und optimiert, bis es nicht mal mehr ein Stolpern in der Prozesskette gab. „Wir haben immer wieder geschaut, ob die Murmel durchläuft“, sagt Ach.
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