B2B-Auktionen: bereit für das internationale Geschäft
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Weniger Ware, weniger Kauflust, vorsichtigere Händler. Das stellt B2B-Auktionsunternehmen vor eine neue Herausforderung: Je besser sie Angebot und Nachfrage matchen, desto größere Chancen haben sie im internationalen Remarketingbusiness.
In der Kfz-Branche gilt der Gebrauchtwagenhandel als robustes Geschäftsfeld, das eher für Menschen mit Hands-on-Mentalität geeignet ist als für sensible Feingeister. Doch der Schein trügt, denn dieser Geschäftsbereich ist ein Sensibelchen, das außerordentlich empfindlich auf Marktveränderungen reagiert. Das war in den letzten Jahren sehr gut zu beobachten – leider. Die Branche war erschüttert von „Makro-Schocks“, sagt Johannes Stoffel von der Multichannel-Plattform 2trde: Globale Krisen haben für Verunsicherung gesorgt, die nach wie vor anhält. Vor zwei Jahren rechnete die Remarketingbranche damit, dass wieder Normalität einkehrt: Nach Covid waren die Bestände zu überhöhten Preisen aufgekauft, die Fahrzeugproduktion holte wieder auf, die Preise für Gebrauchtwagen sanken langsam wieder. Doch dann kamen der Ukraine-Krieg und ein abrupter Stopp der E-Auto-Förderung.
Für die Remarketingexperten sind das immer wieder neue Herausforderungen, die sich auf nationaler Ebene schon lange nicht mehr bewältigen lassen. Fast alle B2B-Auktionsanbieter sind international vertreten; teils eingebunden in global agierende Konzerne wie Openlane (vormals Adesa) oder Manheim Express als Teil von Cox Automotive, teils mit Headquarter im Ausland (z.B. Autoproff und Autorola in Dänemark). Das ermöglicht eine verlässliche zentrale Prozesssteuerung und konsequente Weiterentwicklung ihrer Services auf internationaler Ebene, die nationale Besonderheiten erlaubt und berücksichtigt.
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