»kfz-betrieb« Auto-Check: Kia Sportage gegen Nissan Qashqai Karate oder Taekwondo – welche Kampfkunst setzt sich durch?

Von Julia Mauritz und Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

Der japanische Hersteller Nissan und die koreanische Marke Kia haben ihre Kompakt-SUVs überarbeitet. Wir haben uns beide näher angeschaut und sind auf erstaunlich große Unterschiede gestoßen.

Zwei beliebte Kompakt-SUVs im direkten Vergleich: der Nissan Qashqai links und der Kia Sportage rechts.(Bild:  Mauritz – VCG)
Zwei beliebte Kompakt-SUVs im direkten Vergleich: der Nissan Qashqai links und der Kia Sportage rechts.
(Bild: Mauritz – VCG)

Sowohl der Nissan Qashqai als auch der Kia Sportage treten im hart umkämpften Kompakt-SUV-Segment an, und konkurrieren um ähnliche Kunden, die Wert auf ein stilvolles Design, einen schicken Innenraum und eine hohe Praktikabilität legen, in Kombination mit modernen Verbrenner- und Hybridantrieben.

Die mittlerweile fünfte Generation des Kia Sportage ist seit rund vier Jahren auf dem Markt. Im Herbst 2025 hatte das Modell ein umfassendes Facelift erhalten. Dabei wurde nicht nur das Design aufgewertet, sondern auch die Technik. Der technische Anspruch der koreanischen Marke manifestiert sich in der ungewöhnlich breiten Antriebspalette, die konventionelle Otto- und Dieselmotoren ebenso umfasst wie einen leistungsstarken Vollhybrid und eine Plug-in-Variante.

Moderne Antriebstechnik in beiden Kontrahenten

Der Testwagen trat mit einem 1,6-Liter Ottomotor mit 110 kW/150 PS an, kombiniert mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (auf Wunsch ist sogar eine manuelle Schaltbox lieferbar).

Der Nissan Qashqai ist seit 2021 in der dritten Generation erhältlich. 2024 hatte der japanische Hersteller seinem erfolgreichen Modell ebenfalls eine umfassende Modellpflege gegönnt – mit technischen und optischen Verbesserungen. Seit dem Herbst 2025 ist der Qashqai mit einem optimierten E-Power-Hybridantrieb erhältlich, der im Vergleich zum Vorgänger deutlich sparsamer ist. Bei E-Power handelt es sich um einen seriellen Hybridantrieb: Hier treibt der Verbrennungsmotor lediglich einen Generator an, der den Strom für den elektrischen Fahrmotor bereitstellt. Eine mechanische Verbindung zum Verbrenner besteht nicht.

In seiner ersten Generation konnte uns diese Technik noch nicht so recht überzeugen, weil ihr Spareffekt gering war. Das hat sich in der zweiten Generation geändert: Nissan hat den Dreizylinder-Ottomotor mit Hinblick auf einen möglichst niedrigen Wirkungsgrad (bis zu 42 Prozent laut Herstellerangaben!) komplett neu entwickelt. Der Hersteller verspricht einen Verbrauchsvorteil von 15 Prozent – ein Wert, den wir nach den Testfahrten bestätigen würden.

Preislich liegen zumindest die Basisversionen der beiden Modelle nah beieinander: Den Nissan Qashqai gibt es mit einem 1,3-Liter-Mild-Hybrid-Benzinantrieb ab 34.540 Euro. Der Kia Sportage hingegen startet preislich bei 35.190 Euro.

Wir haben beide Modelle zwei Wochen lang näher unter die Lupe genommen. Der Nissan Qashqai stand uns als mit dem neuen 1,5-Liter E-Power-Hybridantrieb zur Verfügung, der Kia Sportage hingegen als 1,6-Liter-Benziner.

Was uns mit den beiden konkurrierenden Modellen aufgefallen ist, welche Stärken und Schwächen sie haben, und wer mit welchen Eigenschaften die Nase vor seinem Wettbewerber hat, haben wir in der folgenden Bildergalerie zusammengefasst:

Bildergalerie
Bildergalerie mit 20 Bildern

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