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Karosserie und Lack: Auch 2030 alles im Lack?

| Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Die Automobiltechnik verändert sich immer schneller. Werkstätten, die im K&L-Markt wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen sich diesem Tempo anpassen. Wir zeigen in acht Punkten, was das Unfallgeschäft auch in zehn Jahren noch rentabel macht.

Für K&L-Werkstätten, die auch in Zukunft erfolgreich arbeiten sein wollen, werden modernes Equipment und Räumlichkeiten immer mehr unverzichtbar.
Für K&L-Werkstätten, die auch in Zukunft erfolgreich arbeiten sein wollen, werden modernes Equipment und Räumlichkeiten immer mehr unverzichtbar.
(Bild: Michel / »kfz-betrieb«)

Das Rad des technischen Wandels im Automobilsektor dreht sich immer schneller. Die Hersteller versuchen, es der Smartphone-Branche gleichzutun, und bringen neue Modelle in immer kürzeren Abständen, die mit elektronischen Helferlein in Form von Fahrerassistenz- und Infotainmentsystemen die Gunst der Käufer gewinnen sollen. Ein Trend, der nicht zuletzt aus gesetzgeberischer Sicht unvermeidlich ist. Schließlich macht die Europäische Union Notbremsassistenten mit Fußgänger- und Radfahrererkennung ab 2024 für neue Modelle und ab 2026 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge zur Pflichtausstattung.

Aufseiten des Gesetzgebers erhofft man sich durch die moderne Technik niedrigere Unfallzahlen und sicherere Straßen für alle Verkehrsteilnehmer. Gibt es allerdings so gut wie keine Unfälle mehr, könnte dies theoretisch für K&L-Betriebe existenzbedrohend werden. Grund genug, einen Blick in die Zukunft zu werfen und zu hinterfragen, wie realistisch solch ein Szenario ist und was der automobile technische Fortschritt für die K&L-Branche bedeutet.