Stellantis-Rückruf Kastenwagen mit zu hohen Abgaswerten

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Allein in Deutschland benötigen über 20.000 Diesel-Fahrzeuge von Fiat, Citroën, Opel und Peugeot eine Aktualisierung des Motorsteuergeräts, damit dieses Abweichungen im Harnstoffverbrauch besser erkennt.

Eine fünfstellige Anzahl an Stellantis-Trapos muss für ein Software-Update an die Box. (Bild:  Peugeot)
Eine fünfstellige Anzahl an Stellantis-Trapos muss für ein Software-Update an die Box.
(Bild: Peugeot)

Bei Stellantis gibt es mal wieder Probleme mit den Dieselabgasgrenzwerten. Eine Sprecherin der ehemaligen PSA-Marken bestätigte einen neuen Rückruf für den Peugeot Traveller/Expert und Citroën Spacetourer/Jumpy mit „DW10F“-Motor (Euro 6.4). Das Aggregat stand zuletzt im vergangenen September im Blickpunkt.Behördliche Fehlermeldungen liegen auch schon zu den Transporter-Geschwistern Opel Vivaro und Zafira sowie Fiat Ulysse und Scudo vor.

Die Nichterkennung eines Harnstoff-Unterverbrauchs zum Beispiel durch eine verstopfte Harnstoffeinspritzdüse könne zu einer Nichtübereinstimmung mit den Emissionsvorschriften führen, so die Sprecherin. Bestätigt ist der Rückruf vom Kraftfahrt-Bundesamt für weltweit etwas über 43.000 Citroën und 30.100 Opel, wovon auf Deutschland 3.130 beziehungsweise 15.131 Einheiten entfallen. Die Sprecherin nannte zusätzlich noch rund 2.000 hierzulande betroffene Peugeots. Alle Fahrzeuge stammen aus unterschiedlichen Bauzeiträumen zwischen Mai 2022 und Januar 2024.

Die Dauer des fälligen Updates für das Motorsteuergerät (ECM) taxierte die Sprecherin auf etwa 25 Minuten. Die internen Aktionscodes lauten „F51D“, „F53C“ (beide Fiat), „GJ4“ (Citroën), „KUS“ (Opel) und „MXX“ (Peugeot).

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