Licht-Sicht-Test 2025: Kein Licht am Ende des Tunnels

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Wieder keine Besserung der Situation in Sachen korrekte Einstellung und Funktion der Fahrzeugbeleuchtung. Laut Licht-Sicht-Test 2025 fiel jeder vierte Pkw und jedes dritte Nutzfahrzeug bei diesem negativ auf.

Petro und Annina Frascoia (Autohaus Frascoia), Martin Stier (Kia), Melanie Timm (Gewinnerin), Harald Timm (Ehemann), Hubert Meyer (Innung Pforzheim), Jürgen Hasler (ZDK) bei der Gewinnübergabe des Kia EV3.(Bild:  ZDK)
Petro und Annina Frascoia (Autohaus Frascoia), Martin Stier (Kia), Melanie Timm (Gewinnerin), Harald Timm (Ehemann), Hubert Meyer (Innung Pforzheim), Jürgen Hasler (ZDK) bei der Gewinnübergabe des Kia EV3.
(Bild: ZDK)

Mit den Worten „Wenn mehr als jeder vierte Pkw mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs ist, ist das nicht nur eine hohe Zahl – es ist ein Sicherheitsrisiko“ bringt ZDK-Präsident Thomas Peckruhn das Ergebnis jenes Tests auf den Punkt, der seit diesem Jahr als Licht-Sicht-Test firmiert. Bei der größten bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion wurden im Oktober mehr als 2,5 Millionen Prüfplaketten an Autofahrerinnen und Autofahrer für erfolgreich bestandene Licht-Sicht-Testprüfungen vergeben.

Die Ergebnisse 2025 unterstreichen erneut die Bedeutung regelmäßiger Lichtkontrollen. So waren bei Pkw 19,7 % der Hauptscheinwerfer nicht in Ordnung (Vorjahr 16,8 %). Der Anteil der Blender mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern lag bei 9,5 % (Vorjahr 8,2 %). Zu niedrig eingestellte Scheinwerfer mit zu kurzer Reichweite und eingeschränkter Ausleuchtung der Fahrbahn sind in 8,5 % der Fälle bemängelt worden (Vorjahr 7,4 %). Bei der rückwärtigen Beleuchtungseinrichtung fielen 10,1 % der Pkw mit Defekten auf (Vorjahr 7,8 %).