Mercedes-Benz-Service Kestenholz übernimmt Autohaus Lehmann

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

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Die Schweizer Kestenholz-Gruppe übernimmt einen Service-Standort in Schopfheim und setzt damit ihren Expansionskurs fort. Bereits in den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen in Deutschland ordentlich zugekauft.

Das Autohaus Lehmann wechselt im März den Besitzer. (Bild:  Kestenholz)
Das Autohaus Lehmann wechselt im März den Besitzer.
(Bild: Kestenholz)

Die Kestenholz-Gruppe wächst um einen Service-Standort: Zum 1. März 2024 übernimmt das Schweizer Unternehmen nach eigenen Angaben das Autohaus Lehmann. Der Betrieb befindet sich in Schopfheim im Landkreis Lörrach nahe der Schweizer Grenze.

Das Autohaus Lehmann ist Service-Partner für Pkw, Transporter und Omnibusse von Mercedes-Benz. Gegründet hatte das Unternehmen Horst Lehmann im Jahr 1967. 2009 zog sich die Familie Lehmann aus dem Geschäft zurück und Stefan Leder und Urs Brändlin, die bereits 2004 als Gesellschafter eingestiegen waren, übernahmen die Geschäftsführung.

Brändlin und Leder haben sich zum Verkauf des Unternehmens entschieden, um das Mercedes-Geschäft im deutschen Markt langfristig zu sichern, wie es in der Mitteilung von Kestenholz heißt. Als weitere Beweggründe nennt die Gruppe die Nachfolgeregelung, den Erhalt der Arbeitsplätze, Skaleneffekte in Verwaltung und Informatik, Innovationsaustausch und langfristiges Überleben im Automobilumfeld.

Kunden werden künftig von Stefan Leder und dem bisherigen Team betreut. Alle 30 Mitarbeiter des Betriebs sollen nach der Integration in die Kestenholz-Gruppe an Bord bleiben.

Kestenholz auf Expansionskurs

Kestenholz ist in Deutschland auf Expansionskurs: Im Juni 2022 hatte der Händler mit der Übernahme von Lyhs & Gondert in Koblenz erstmals das deutsch-schweizerische Grenzgebiet verlassen. 2023 erfolgten gleich drei Übernahmen: Auto Weber in Freiburg, die sieben Betriebe der Falter-Gruppe sowie AHG Newel in den Regionen Eifel, Mosel und Hunsrück.

Darüber hinaus ist die Gruppe in Deutschland bislang in Lörrach, Bad Säckingen sowie mit einem Nutzfahrzeug-Center in Weil am Rhein vertreten. Die Kestenholz-Betriebe in Freiburg-Süd und Bad Säckingen gehörten bis 2015 Daimler. Im Zuge der damaligen Niederlassungsverkäufe ging das „Verkaufsgebiet Südbaden“ mit den beiden Standorten vor sieben Jahren an den Händler.

In der Schweiz verfügt Kestenholz über sieben Betriebe an drei Standorten: Oberwil, Basel und das nahe bei Basel gelegene Pratteln, wo sich der Stammsitz der 1952 gegründeten Gruppe befindet.

In Deutschland arbeiten derzeit 1.045 Beschäftigte für Kestenholz. Die Gruppe hat 2023 hierzulande 3.325 Neu- und 5.103 Gebrauchtwagen verkauft und 493 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

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