Mercedes-Benz Kestenholz übernimmt Koblenzer Transporter- und Van-Niederlassung

Von Julia Mauritz 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Schweizer Autohandelsgruppe stärkt durch den Kauf der Transporter- und Van-Niederlassung von Mercedes-Benz ihre Marktposition in Rheinland-Pfalz und setzt ihren Expansionskurs in Deutschland fort.

Der Mercedes-Benz-Partner Kestenholz ist in der Koblenzer Region künftig die zentrale Anlaufstelle für Pkw-, Transporter- und Van-Kunden.(Bild:  Kestenholz)
Der Mercedes-Benz-Partner Kestenholz ist in der Koblenzer Region künftig die zentrale Anlaufstelle für Pkw-, Transporter- und Van-Kunden.
(Bild: Kestenholz)

Die Veräußerung der Mercedes-Benz-Niederlassungen geht weiter: Die Kestenholz-Gruppe übernimmt von der Mercedes-Benz AG zum 1. Oktober 2025 den Geschäftsbereich Transporter und Van am Standort Koblenz und stärkt damit ihre Präsenz in Rheinland-Pfalz. Der bisherige Niederlassungsbetrieb wird als autorisierter Vertriebsstandort der Kestenholz-Gruppe weitergeführt.

Im Pkw-Geschäft ist die Handelsgruppe in Koblenz bereits seit drei Jahren aktiv: 2022 hatte sie das Mercedes-Benz-Autohaus Lyhs & Gondert übernommen. Durch die Übernahme der Niederlassung verantwortet Kestenholz künftig den Vertrieb und den Service von Mercedes-Benz-Vans und -Pkw im Koblenzer Marktgebiet, das bis nach Montabaur, Simmern, Enkirch und Cochem ausstrahlt.

Die familiengeführte Kestenholz-Gruppe, die vor 73 Jahren in Niederdorf in der Schweiz gegründet worden war, ist ein langjähriger Mercedes-Benz-Partner. In Deutschland ist die Handelsgruppe seit 1996 präsent: Damals hatte sie in Lörrach Bühler Automobile erworben. 2016 hatte Kestenholz das Verkaufsgebiet Südbaden mit den Standorten Freiburg und Bad Säckingen von der Daimler AG übernommen.

Zuletzt hatte die Handelsgruppe ihre Expansion stark beschleunigt: 2023 hatte sie das Freiburger Autohaus Auto-Weber und die Falter-Gruppe mit sieben Standorten in Neustadt an der Weinstraße, Bad Dürkheim, Grünstadt, Worms, Schwetzingen, Hockenheim und Wiesloch gekauft. Im selben Jahr folgte das Autohaus AHG-Newel mit drei Betrieben in Enkirch, Simmern und Cochem.

2024 wurde das Gebiet Südbaden durch die Übernahme des Autohauses Lehmann mit Sitz in Schopfheim erweitert. Zuletzt hatte Kestenholz Anfang 2025 das Frankenthaler Autohaus Johann Wedig in die Gruppe eingegliedert. In Summe beschäftigt die Handelsgruppe, die ihren deutschen Hauptsitz in Freiburg hat, mittlerweile 1.450 Mitarbeiter an 21 Standorten in Deutschland und der Schweiz. Der Jahresumsatz liegt bei rund 750 Millionen Euro.

(ID:50565585)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung