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»kfz-betrieb« Auto-Check: Volvo V90 Cross Country Ocean Race

| Autor: Wolfgang Michel

Seit rund 20 Jahren hat Volvo verschiedene Cross-Country-Modelle im Programm. Nach V40, V60, V70 bieten die Schweden auch für den noch jungen V90 ein solches Modell an. In der Ausstattungslinie „Ocean Race“ ist diese Variante nicht nur für Wassersportler gedacht.

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Mit dem V90 Cross Country bietet Volvo ein schickes Allradmodell an. Als Ocean-Race-Variante hat das Auto noch einige Extravaganzen an Bord.
Mit dem V90 Cross Country bietet Volvo ein schickes Allradmodell an. Als Ocean-Race-Variante hat das Auto noch einige Extravaganzen an Bord.
(Bild: Michel / »kfz-betrieb«)

Wer zum ersten Mal einem Volvo V90 Cross Country mit dem Namenszusatz „Ocean Race“ gegenübersteht, reibt sich hinsichtlich zweier, kleiner aber sehr auffälliger Details die Augen: Beide Stoßfänger haben eine orangefarbene Abschlusskante. Da fragt man sich: Warum denn das?

Sobald man die Fahrzeugtüren öffnet, gibt es die Antwort. Denn im Innenraum kommt die Farbe Orange mehrfach ins Spiel. Unter anderem schlängeln sich orangefarbene Kontrastnähte an Fußmatten, Sitzen, Türverkleidungen und Kartentaschen an den Rückseiten der Vordersitze entlang. Echte Knaller sind die orangefarbenen Sicherheitsgurte. Damit schnallt sich jeder Passagier gerne an.

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Wer die Farbe Orange nicht mag, kann die Lektüre gerne einstellen. Weiterlesen lohnt sich für all diejenigen, die nicht nur mit Orange kein Problem haben, sondern zudem gerne wissen möchten, was der Volvo V90 Cross Country Ocean Race sonst noch Außergewöhnliches zu bieten hat. Denn das Auto ist eben nicht nur für Seefahrer und Wassersportler gedacht, auch wenn sich die Designer und Ingenieure aus der Volvo-Abteilung „Special Vehicles“ von der anspruchsvollsten Hochseeregatta der Welt namens Volvo Ocean Race inspirieren ließen.

Das Editionsmodell macht Sportmuffeln und Landratten ebenso Spaß. Wenn dann zudem, wie bei unserem Testwagen, das Audiosystem von Bowers & Wilkins an Bord ist, kommen auch noch Musikliebhaber hinzu. Das Soundsystem greift nicht nur auf einen zwölfkanaligen Verstärker mit 1.400 Watt zurück, eine spezielle Software optimiert auch das Zusammenspiel zwischen den insgesamt 19 Lautsprechern. Die sieben Hochtöner und sieben Mitteltöner erzeugen gemeinsam mit den vier Tieftönern und einem Subwoofer Klänge wie im Konzertsaal in Göteborg.

Los geht’s bei 76.000 Euro

Neben dem guten Klang erkennt man den Volvo V90 Cross Country Ocean Race auch an der ausschließlich für dieses Modell erhältlichen Metalliclackierung „Crystal White Pearl“. Zudem hat das Auto einen speziellen Kühlergrill mit mattsilbernen vertikalen Streben und grauer Einfassung. Die Seitenschweller sind mit dem Schriftzug „Volvo Ocean Race“ versehen, die Radhausverbreiterungen, das Volvo-Ocean-Race-Emblem am Heck sowie der optische Unterfahrschutz an Front und Heck sind beim Editionsmodell ebenfalls grau ausgeführt. Neben den LED-Scheinwerfern sind bei diesem Modell auch die LED-Nebelscheinwerfer serienmäßig. Letztere sind in den Frontspoiler integriert und verfügen über eine Abbiegelichtfunktion. Den eigenständigen Auftritt des Modells komplettieren exklusive 20-Zoll-Leichtmetallräder im Fünfspeichen-Design mit der Bereifungsgröße 245/45 R20.

Optional erhältlich ist für den Volvo V90 Cross Country ein Panorama-Glasschiebedach mit stufenlos einstellbarem Sonnenschutz. Bei einer Außentemperatur von mindestens 25 Grad Celsius schließt der Sonnenschutz automatisch, sobald man das Fahrzeug parkt und abschließt. Auch für die Fenster ab der B-Säule sind getönte Scheiben erhältlich, die beiden hinteren Türen haben serienmäßig Sonnenrollos.

Apropos serienmäßig: Im Grundpreis von 76.000 Euro sind für den Volvo V90 Cross Country T6 AWD Ocean Race bereits einige Annehmlichkeiten enthalten. Mit den optionalen Zusatzausstattungen steigt bekanntlich neben dem Komfort und der Sicherheit auch der Preis. Der lag bei unserem Testwagen bei knapp über 94.000 Euro. Mit 3.570 Euro führte das bereits erwähnte Infotainment-System die Aufpreis-Hitliste an. An zweiter Stelle folgte für 2.600 Euro das sogenannte Xenium-Paket mit Head-up-Display sowie dem Panoroma-Glasschiebedach. Platz drei belegte das adaptive Luftfahrwerk an der Hinterachse für 1.970 Euro.

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 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«