Kfz-Gewerbe Hessen baut neues Verbandshaus
In erstklassiger Lage in Wiesbaden hat das Kfz-Gewerbe Hessen den Grundstein für das neue Verbandshaus gelegt. In rund zwölf Monaten soll der Neubau stehen.
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Das Kfz-Gewerbe Hessen startet in eine neue Zukunft. Der Grundstein sei nicht nur der erste Stein, sondern der Start in eine neue Periode, sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Landesverbands, bei der feierlichen Grundsteinlegung vor zahlreichen Gästen. In den nächsten zwölf Monaten soll in zentraler Wiesbadener Lage die neue Heimat des hessischen Kfz-Verbands entstehen.
Dafür greift das Kfz-Gewerbe kräftig in die Taschen: Rund 2,3 Millionen Euro investiert der Verband in den Neubau, der von Architekt Gerhard Guckes geplant wurde. Die Kosten könnten sich in den nächsten Monaten allerdings noch etwas erhöhen, ist sich Karpinski durchaus bewusst.
Geplant ist ein mehrgeschossiges Bürogebäude mit 610 Quadratmetern Bürofläche sowie eine Tiefgarage, die Stellplätze für zehn Fahrzeuge bietet. Neben den Büroräumen ist auch ein Konferenzraum geplant, der dem Landesverband die Möglichkeit für größere Veranstaltungen bieten soll.
Auch bei der Ausstattung wird nicht gespart. „Wir haben eine wirtschaftliche und fortschrittliche Lösung gefunden“, betonte Joachim Kuhn, Geschäftsführer des Kfz-Gewerbes Hessen. Dabei setzt der Verband auf Fernwärme und Photovoltaik auf dem Dach.
Das zehnköpfige Team des Landesverbands will das neue Bürogebäude nicht allein beziehen, sondern das oberste Stockwerk vermieten. Ein Mieter dürfte schnell gefunden werden, denn das Bürogebäude ist in bester Wiesbadener Lage: Zehn Fuß-Minuten zur Innenstadt, einen Steinwurf von Hauptbahnhof und den Ministerien.

„Nur wenige haben den Wirtschafts- und Verkehrsminister zum direkten Nachbarn“, freut sich Karpinksi. Die ohnehin kurzen Wege zu den Gesprächspartnern aus der Politik werden damit also nochmals kürzer.
In Wiesbaden freut man sich über den neuen Bauherrn. „Wer heute baut geht morgen nicht weg“, sagte Stadtrat Detlev Bendel im Rahmen der Grundsteinlegung. Dass es soweit kommt, hat die Stadt kräftig beigetragen, denn von ihr erhält der Landesverband das Grundstück.
Dabei war er nicht der einzige Interessent. In Wiesbaden, das im Zweiten Weltkrieg von den Angriffen der Alliierten verschont wurde, ist das städtische Bild von alten Bauten geprägt. Entsprechend schwer ist es, noch einen Bauplatz in zentraler Lage zu erhalten.
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