Kfz-Innung Berlin bestätigt Vorstand
Die Kfz-Innung Berlin blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Folgerichtig haben die Mitglieder den Vorstand im Amt bestätigt.
Anbieter zum Thema
Die Mitglieder der Kfz-Innung Berlin haben ihren Vorstand im Amt bestätigt. Neben Obermeister Thomas Lundt werden Anselm Lotz, Hans-Joachim Gruhlich, Thilo Troll, Thomas Höser und Gert Augstin weiter die Geschicke des Kfz-Gewerbes in der Bundeshauptstadt lenken. „Wir werden mit gleichem Elan und Schwung weitermachen“, sagte Lundt nach der Wiederwahl. Lediglich Manfred Zellmann löste Bernhard Diedrich ab, der nach dem betrieblichen Ruhestand nun auch in den Innungsruhestand geht.
Ein Grund für die Wiederwahl dürfte das zurückliegende erfolgreiche Jahr der Kfz-Innung gewesen sein. Der Geschäftsverlauf sei positiv, allen voran in der Bildungsstätte in Bernau, sagte Lundt auf der Mitgliederversammlung. Aufgrund der großen Nachfrage müsse man bei der Bildungsstätte zum Teil im Schichtbetrieb arbeiten.
Laut Lundt ist das Aushängeschild der Bildungsstätte die Meisterschule. Deren Absolventen würden problemlos Anstellungen als Meister finden. Um die Ausbildung für die Zukunft zu sichern, plant die Innung für das nächste Jahr den Umbau einer weiteren Halle.
Unterstützung erhielt die Innung aus der Politik. Andreas Scheuer, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministers, lobte die Zusammenarbeit. Das Ministerium setzte auf den externen Sachverstand, den man sich bei der Berliner Kfz-Innung, dem Landesverband und dem Zentralverband hole.
Lösung beim Kurzzeitkennzeichen
Zudem sprach sich Scheuer für eine maßvolle Anhebung des zulässigen Gesamtgewichtes von Lkw aus. „Vielleicht auf 44 Tonnen – keine ,Monstertrucks’, wie gern behauptet wird.“ Bei der Winterreifenpflicht und dem Wechselkennzeichen stehe die Umsetzung bevor. Allerdings nannte der Politiker noch keine Zeit für die Einführung.
Zudem arbeitet das Ministerium aktiv an der Vereinfachung der Kfz-Zulassung. „Da ist sehr viel Potenzial zur Entbürokratisierung“, betont Scheuer. Das Ministerium sei derzeit in Gesprächen mit dem ZDK, Versicherern und der EU in Brüssel.
Eine Lösung könnte das Versicherungskurzzeitkennzeichen sein. Ein Autohändler könnte einen Kunden damit ausstatten – auch am Wochenende. Voraussetzung: Nach Ablauf der Fünf-Tage-Frist muss das Fahrzeug regulär zugelassen werden.
(ID:366136)