Kfzler sehen in Nachrüstung kein „Diesel-Heilmittel“
Nach langem Hin und Her nimmt das Thema Diesel-Nachrüstung Fahrt auf, für einige Marken sind Systeme inzwischen freigegeben. Wirklich hoffnungsvoll stimmt das die Kfz-Branche allerdings mehrheitlich nicht.

Nach und nach gibt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Nachrüstlösungen für Diesel-Modelle verschiedener Marken frei. Allzu große Hoffnungen auf eine Verbesserung der Dieselkrise macht sich die Kfz-Branche deshalb mehrheitlich aber nicht. Das ergab eine Umfrage von »kfz-betrieb« über das soziale Netzwerk Instagram.
Auf die Frage, ob Nachrüstsysteme helfen können, den Ruf des Diesels wieder zu verbessern, antworteten 54 Prozent mit „nein“. Demgegenüber standen 46 Prozent Zustimmung. Insgesamt hatten an der 24-Stunden-Umfrage am 18. August 2.464 Instagram-User teilgenommen.
Einige Umfrageteilnehmer äußerten sich zusätzlich mit ausführlicheren Nachrichten zu der Thematik. Dabei kristallisierten sich vor allem Bedenken heraus, dass die Nachrüstung Motoren hinsichtlich ihrer Leistung und Langlebigkeit beeinträchtigen könnten.
Endkunden zweifeln noch deutlich stärker
Auch Konsumenten hatten sich zuletzt sogar noch deutlich skeptischer zur Diesel-Nachrüstung geäußert. So hatte die jüngste Aral-Studie ergeben, dass nur ein minimaler Anteil der Diesel-Fahrer, die mit ihren Fahrzeugen von Fahrverboten betroffen sind, ihre Autos mit einer Nachrüst-Lösung ausstatten lassen würden. Stattdessen würden es die Verbraucher bevorzugen, ihr Fahrzeug umtauschen zu können.
Aral-Studie: Autofahrer wollen keine Diesel-Nachrüstung
»kfz-betrieb« befragt via Instagram jeden Sonntag User zu aktuellen Branchenthemen. Auch ansonsten steht auf dem Kanal der Community-Charakter im Vordergrund. Und auch eine Portion Spaß ist dort erlaubt und erwünscht. Wer dabei sein und sich beteiligen will, solltehier einmal vorbeischauen.
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